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Cosmocampus balli Liegende Seenadel

Cosmocampus balli wird umgangssprachlich oft als Liegende Seenadel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber John P. Hoover, Hawaii

Aquarium Foto


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers John P. Hoover, Hawaii . Please visit www.hawaiisfishes.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
15852 
AphiaID:
278057 
Wissenschaftlich:
Cosmocampus balli 
Umgangssprachlich:
Liegende Seenadel 
Englisch:
Ball's Pipe Fish 
Kategorie:
Seenadeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Syngnathiformes (Ordnung) > Syngnathidae (Familie) > Cosmocampus (Gattung) > balli (Art) 
Erstbestimmung:
(Fowler, ), 1925 
Vorkommen:
Endemische Art, Hawaii 
Meerestiefe:
- 1,5 Meter 
Größe:
7 cm - 12 cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Lebendfutter, Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
VU Gefährdet 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2023-08-07 21:47:01 

Haltungsinformationen

Die Erstbeschreibung der um Hawaii endemisch vorkommenden Seenadel Cosmocampus balli ist leider nicht dokumentiert, es liegen zudem recht große unterschiedliche Daten zur Größe der Seenadel vor:

FishBase: 12cm
Hawaiifishes.com (John P. Hoover) 6,35cm
Rudie H. Kuiter im Buch "Seepferdchen, Seenadeln, Fetzenfische und ihre Verwandten" 6cm

Die liegenden Seenadeln verbringen offenbar die meiste Zeit auf dem Grund, versteckt in Geröll oder Seetang in relativ flachen Wasserzonen.
Am Boden lebende Seenadeln sind oft etwas träge, aber der Cosmocampus balli strampelt kräftig hin und her und kann sich ziemlich schnell bewegen, besonders wenn er sich gestört fühlt.
Über die Art ist fast nichts bekannt, außer dass sie ganz weiß ist und nur auf Hawaii an flachen, geschützten Küsten auch nur sehr selten zu beobachten ist.

Da sich die Art recht schnell versteckt, ist sie kein geeignetes Tier für ein Meerwasser-Aquarium.

Synonyme:
Corythoichthys balli Fowler, 1925
Syngnathus balli (Fowler, 1925)

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2023.
  2. Global extinction risk for seahorses, pipefishes and their near relatives (Syngnathiformes) (en). Abgerufen am 07.08.2023.
  3. HawaiiFishes (en). Abgerufen am 31.07.2023.
  4. IUCN Red List of Threatened Species (multi). Abgerufen am 07.08.2023.
  5. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 07.08.2023.

Bilder

Allgemein


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