Haltungsinformationen
Cosmocampus profundus ist eine Tiefwasser-Seenadel aus dem Golf von Mexiko und der Karibik.
Die Mehrzahl aller Seenadeln kommt in Tiefen vor, die Schnorchler oder Taucher eher bequem erreichen können, Cosmocampus profundus hat aber eine andere Strategie gewählt, im Meer seinem Lebenszweck erfüllen zu können.
Sein Vorkommen in größeren Tiefen wird helfen, Nahrungskonkurrenten auszuweichen und typischen Flachwasser-Räubern wie Seevögel gar nicht erst zu begegnen.
Der Körper der Seenadel ist schlank und langgestreckt, die typische Bruttasche der Männchen befindet sich unter den Schwanzringen 18 - 20.
Die Seenadel ist blass rosarot gefärbt, zeig; 7 dunkelbraune, augengroße Flecken entlang der Flanken und auf der Vorderseite des Schwanzes sowie ~10 schmale weiße Streifen auf der Oberseite des Rückens.
Das untere Drittel des Körpers und des Schwanzes sind weißlich, rot gesprenkelt, die Flossen der Seenadel sind klar.
Kein Tier für ein Meerwasser-Aquarium.
Synonym: Corythoichthys profundus Herald, 1965
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Die Mehrzahl aller Seenadeln kommt in Tiefen vor, die Schnorchler oder Taucher eher bequem erreichen können, Cosmocampus profundus hat aber eine andere Strategie gewählt, im Meer seinem Lebenszweck erfüllen zu können.
Sein Vorkommen in größeren Tiefen wird helfen, Nahrungskonkurrenten auszuweichen und typischen Flachwasser-Räubern wie Seevögel gar nicht erst zu begegnen.
Der Körper der Seenadel ist schlank und langgestreckt, die typische Bruttasche der Männchen befindet sich unter den Schwanzringen 18 - 20.
Die Seenadel ist blass rosarot gefärbt, zeig; 7 dunkelbraune, augengroße Flecken entlang der Flanken und auf der Vorderseite des Schwanzes sowie ~10 schmale weiße Streifen auf der Oberseite des Rückens.
Das untere Drittel des Körpers und des Schwanzes sind weißlich, rot gesprenkelt, die Flossen der Seenadel sind klar.
Kein Tier für ein Meerwasser-Aquarium.
Synonym: Corythoichthys profundus Herald, 1965
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Dr. Carole C. Baldwin, USA