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Rhopalaea birkelandi Birkelands Seescheide

Rhopalaea birkelandi wird umgangssprachlich oft als Birkelands Seescheide bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber iNaturalist Open Source Software

Foto: Guanacaste, Santa Cruz, Costa Rica, Mittelamerika,Ost-Pazifik

Fotograf: Katherine “Cricket” Raspet / CC BY
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers iNaturalist Open Source Software

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
17993 
AphiaID:
Wissenschaftlich:
Rhopalaea birkelandi 
Umgangssprachlich:
Birkelands Seescheide 
Englisch:
Birkelands`s Sea Squirt 
Kategorie:
Seescheiden 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Ascidiacea (Klasse) > Aplousobranchia (Ordnung) > Diazonidae (Familie) > Rhopalaea (Gattung) > birkelandi (Art) 
Erstbestimmung:
Tokioka, 1971 
Vorkommen:
Costa Rica, Golf von Kalifornien / Baja California, Mexiko (Ostpazifik), Mittelamerika (Ost-Pazifik), Ost-Pazifik, Panama 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
30 - 135 Meter 
Habitate:
Felsige, harte Meeresböden, Felsspalten 
Größe:
bis zu 10cm 
Temperatur:
20°C - 28°C 
Futter:
Organische Schwebstoffe, Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Suspensionsfresser (Schwebstofffresser) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-01-16 09:45:55 

Haltungsinformationen

An der Pazifikküste Mittelamerikas komm diese Seescheide raltiv häufig vor, sie hat zwei verschiedene Farben für die Tunika, rosafarben /lilafarben und blau.
Tokioka (1971) beschreibt diese Art als solitär, Wissenschaftler haben jedoch beobachtet, dass die blauen Individuen unter dem Substrat miteinander verbunden waren.
Die rosafarbenen Individuen kamen deutlich häufiger vor.

Rhopalaea birkelandi hat zwei Körperteile, die durch einen dünnen und zerbrechlichen Stiel voneinander getrennt sind.
Dies kann zusammen mit dem Einwachsen der Tunika in den Felsen dazu führen, dass sich beide Teile während des Entnahme- und Präparationsprozesses voneinander lösen.

Die Tunika um die Siphons setzt bei leichter Verletzung Säure (pH ⩽2) frei.
Diese Seescheide enthält Vanadozyten, die Vanadium, eigentlich ein Stoffwechselgift, anreichern und speichern können.

So unscheinbar manche Seescheiden auch sein mögen, sie besitzen viele Geheimnisse, die Forscher noch lösen müssen.

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