Haltungsinformationen
Oliva mantichora Duclos, 1840
Oliva mantichora ist eine Gehäuseschnecke aus der Familie Olividaem die aufgrund ihres zylindrischen, glatten Gehäuses als Olivenschnecken bezeichnet werden. Beim lebenden Tier wachsen die Mantelränder über die Schalenaußenseite. Olivenschnecken haben kein Operculum. Sie sind Fleischfresser, die auf und in sandigen Böden nach Nahrung suchen.
Oliva mantichora wurde 1840 von Georges Louis Duclos erstmals beschrieben und gehört zur Gattung Oliva innerhalb der Überfamilie Olivoidea und der Ordnung Neogastropoda. Das Gehäuse zeichnet sich durch die glatte, längliche Form und die auffällige violette oder amethystartige Färbung aus, die oft gebänderte Muster aufweist.
Oliva mantichora weist die typische Weichteilanatomie der Neogastropoden auf, die an eine räuberische Lebensweise in sandigen Substraten angepasst ist, wobei der Fokus auf effizientem Beutefang und Navigation im Sediment liegt. Der Körper ist asymmetrisch, im eingezogenen Zustand von der Mantelhöhle umschlossen und besitzt spezialisierte Strukturen für Fortbewegung, Nahrungsaufnahme und Sinneswahrnehmung. Der Fuß ist breit und muskulös.Der Mantel erstreckt sich über die Gehäusemündung und bildet deutliche Lappen.
Oliva mantichora bewohnt sandige oder schlammige Böden auf Kontinentalschelfen in Tiefen von flachen Gewässern bis zu 70 Metern, wobei sie üblicherweise in 20 bis 25 Metern Tiefe anzutreffen ist, wo sie sich mitunter in Fischernetzen verfängt.
Die Olivenschnecke ist eine nachtaktive Räuberin. Sie gräbt im Boden und jagd auf dem Boden nach Borstenwürmern, Schnecken, Muscheln und kleinen Krustentieren, von denen sie sich ernährt.
Diese Olivenschnecke ist bei Sammlern aufgrund ihrer schönen Schale beliebt und lässt sich von der ähnlichen Art Oliva amethystina durch das markante Muster auf dem vorderen Band der Fasciole unterscheiden.
Oliva mantichora erreicht ein Alter von 2 bis 5 Jahren.
Hinweis: Eine Quelle gibt an, dass Oliva mantichora giftig sein soll, da sie die das Neurotoxin TTX (Tetrodoxin) nachweislich produziert. Einen gesicherten Nachweis dafür, konnten wir aber nicht finden.
Spezifische Toxizität: Während bei einigen Olividae-Arten Toxine wie Tetrodotoxin (TTX) nachgewiesen wurden, gelten viele spezifische Arten, darunter mehrere Oliva-Arten wie Olia parkinsoni, Oliva sayana und Olia australis, im Allgemeinen als nicht näher spezifiziert hinsichtlich ihrer Toxizität in Aquarien.
Kontext: Der Bericht über Toxine in der Familie der Olividae stand im Zusammenhang mit einem konkreten Fall von Lebensmittelvergiftung in Südtaiwan, an dem Oliva miniacea, Oliva mustelina und Oliva nirasei beteiligt waren. Es ist jedoch wichtig, Oliva-Arten nicht mit Conus-Arten (Kegelschnecken) zu verwechseln, die bekanntermaßen giftig sind.
Synonym:
Oliva emicator Marrat, 1871 · unaccepted
Unterarten (2)
Subspecies Oliva mantichora intricata Dautzenberg, 1927
Subspecies Oliva mantichora mantichora Duclos, 1840
Oliva mantichora ist eine Gehäuseschnecke aus der Familie Olividaem die aufgrund ihres zylindrischen, glatten Gehäuses als Olivenschnecken bezeichnet werden. Beim lebenden Tier wachsen die Mantelränder über die Schalenaußenseite. Olivenschnecken haben kein Operculum. Sie sind Fleischfresser, die auf und in sandigen Böden nach Nahrung suchen.
Oliva mantichora wurde 1840 von Georges Louis Duclos erstmals beschrieben und gehört zur Gattung Oliva innerhalb der Überfamilie Olivoidea und der Ordnung Neogastropoda. Das Gehäuse zeichnet sich durch die glatte, längliche Form und die auffällige violette oder amethystartige Färbung aus, die oft gebänderte Muster aufweist.
Oliva mantichora weist die typische Weichteilanatomie der Neogastropoden auf, die an eine räuberische Lebensweise in sandigen Substraten angepasst ist, wobei der Fokus auf effizientem Beutefang und Navigation im Sediment liegt. Der Körper ist asymmetrisch, im eingezogenen Zustand von der Mantelhöhle umschlossen und besitzt spezialisierte Strukturen für Fortbewegung, Nahrungsaufnahme und Sinneswahrnehmung. Der Fuß ist breit und muskulös.Der Mantel erstreckt sich über die Gehäusemündung und bildet deutliche Lappen.
Oliva mantichora bewohnt sandige oder schlammige Böden auf Kontinentalschelfen in Tiefen von flachen Gewässern bis zu 70 Metern, wobei sie üblicherweise in 20 bis 25 Metern Tiefe anzutreffen ist, wo sie sich mitunter in Fischernetzen verfängt.
Die Olivenschnecke ist eine nachtaktive Räuberin. Sie gräbt im Boden und jagd auf dem Boden nach Borstenwürmern, Schnecken, Muscheln und kleinen Krustentieren, von denen sie sich ernährt.
Diese Olivenschnecke ist bei Sammlern aufgrund ihrer schönen Schale beliebt und lässt sich von der ähnlichen Art Oliva amethystina durch das markante Muster auf dem vorderen Band der Fasciole unterscheiden.
Oliva mantichora erreicht ein Alter von 2 bis 5 Jahren.
Hinweis: Eine Quelle gibt an, dass Oliva mantichora giftig sein soll, da sie die das Neurotoxin TTX (Tetrodoxin) nachweislich produziert. Einen gesicherten Nachweis dafür, konnten wir aber nicht finden.
Spezifische Toxizität: Während bei einigen Olividae-Arten Toxine wie Tetrodotoxin (TTX) nachgewiesen wurden, gelten viele spezifische Arten, darunter mehrere Oliva-Arten wie Olia parkinsoni, Oliva sayana und Olia australis, im Allgemeinen als nicht näher spezifiziert hinsichtlich ihrer Toxizität in Aquarien.
Kontext: Der Bericht über Toxine in der Familie der Olividae stand im Zusammenhang mit einem konkreten Fall von Lebensmittelvergiftung in Südtaiwan, an dem Oliva miniacea, Oliva mustelina und Oliva nirasei beteiligt waren. Es ist jedoch wichtig, Oliva-Arten nicht mit Conus-Arten (Kegelschnecken) zu verwechseln, die bekanntermaßen giftig sind.
Synonym:
Oliva emicator Marrat, 1871 · unaccepted
Unterarten (2)
Subspecies Oliva mantichora intricata Dautzenberg, 1927
Subspecies Oliva mantichora mantichora Duclos, 1840






Scott & Jeanette Johnson, Kwajalein Unterwater