Haltungsinformationen
Atergatis dilatatus De Haan, 1835
Atergatis ist eine Krabbengattung der Gezeitenzone. Mitglieder der gattung werden aufgrund der Panzerform als Rundkrabben bezeichnet.
Merkmale der Gattung Atergatis: Der Carapax ist queroval. Die Dorsalfläche ist konvex und glatt, die Bereiche sind nicht oder nur schwach abgegrenzt. Die Anterolateralränder sind sehr lang, stark konvex, gebogen, gekämmt und entweder ganzrandig oder nur durch undeutliche, geschlossene Spalten in flache Lappen unterteilt. Die Laufbeine sind kurz und abgeflacht und weisen zumindest am Vorder- und Oberrand des Carpus und Propodus einen Kamm auf.
Typuslokalität zur Beschreibung von Atergatis dilatatus sind die Meere vor China oder Japan. Es wurde von De Haan keine spezifische Lokalität bei der Beschreibung angegeben. Die Farbe der Krabbe ist rotbraun mit einem hellen breiten Rand. Der Panzer ist glatt.
Der Artname "dilatatus" ist Latein und bedeutet „ausgedehnt“ oder „verbreitert“. Diese Eigenschaft bezieht sich auf den Panzer mit verbreiterten Seitenrändern.
Hinweis: Das Fleisch von Atergatis dilatatus, wie das von vielen verwandten Krabbenarten aus der Familie Xanthidae ist giftig. Die Toxine werden durch Bakterien der Gattung Vibrio synthetisiert, Im rohen und gekochten Zustand für den Menschen bei Verzehr giftig!
Viele Arten der Familie Xanthidae können giftig sein, obwohl sie selber über keinen Giftapparat (Giftzähne, Giftstacheln, Giftdrüsen in der Haut) verfügen, der Verzehr dieser Krebse kann sogar für den Menschen tödlich ausgehen. Solche Tiere gelten als passiv-giftig.
Die Gifte der Krabben (Saxitoxin und Tetrodotoxin) werden durch Endobakterien produziert und im Fleisch der Krabbe eingelagert, diese sind hochwirksam und dem Neurotoxinen der Kugelfische ähnlich und genauso tödlich.
Im rohen und gekochten Zustand ist der Verzehr des Krebsfleischs für den Menschen giftig
Bitte klären Sie vor dem Verzehr des Fleisches dieser Krabben unbedingt, ob es giftig oder ungiftig ist!
Rufen Sie bei ersten Vergiftungsanzeichen (z.B. Atemproblemen, Muskelkrämpfen) sofort einen Notarzt!
Die gute Nachricht ist, dass man diesen Giften nicht ausgesetzt werden kann, wenn man nicht versucht, diese Krebse zu essen - ein Biss oder ein Stich reicht nicht aus, um sie zu töten.
Die schlechte Nachricht für diejenigen, die diese Krebse unwissentlich verzehren, ist, dass das Kochen des Fleisches die Wirkung der Giftstoffe nicht verringert.
Glücklicherweise wollen giftige Krebse genauso wenig gegessen werden, wie wir sie essen sollten, und so helfen sie uns mit ihren prächtigen Warnfarben aus der Patsche.
Atergatis ist eine Krabbengattung der Gezeitenzone. Mitglieder der gattung werden aufgrund der Panzerform als Rundkrabben bezeichnet.
Merkmale der Gattung Atergatis: Der Carapax ist queroval. Die Dorsalfläche ist konvex und glatt, die Bereiche sind nicht oder nur schwach abgegrenzt. Die Anterolateralränder sind sehr lang, stark konvex, gebogen, gekämmt und entweder ganzrandig oder nur durch undeutliche, geschlossene Spalten in flache Lappen unterteilt. Die Laufbeine sind kurz und abgeflacht und weisen zumindest am Vorder- und Oberrand des Carpus und Propodus einen Kamm auf.
Typuslokalität zur Beschreibung von Atergatis dilatatus sind die Meere vor China oder Japan. Es wurde von De Haan keine spezifische Lokalität bei der Beschreibung angegeben. Die Farbe der Krabbe ist rotbraun mit einem hellen breiten Rand. Der Panzer ist glatt.
Der Artname "dilatatus" ist Latein und bedeutet „ausgedehnt“ oder „verbreitert“. Diese Eigenschaft bezieht sich auf den Panzer mit verbreiterten Seitenrändern.
Hinweis: Das Fleisch von Atergatis dilatatus, wie das von vielen verwandten Krabbenarten aus der Familie Xanthidae ist giftig. Die Toxine werden durch Bakterien der Gattung Vibrio synthetisiert, Im rohen und gekochten Zustand für den Menschen bei Verzehr giftig!
Viele Arten der Familie Xanthidae können giftig sein, obwohl sie selber über keinen Giftapparat (Giftzähne, Giftstacheln, Giftdrüsen in der Haut) verfügen, der Verzehr dieser Krebse kann sogar für den Menschen tödlich ausgehen. Solche Tiere gelten als passiv-giftig.
Die Gifte der Krabben (Saxitoxin und Tetrodotoxin) werden durch Endobakterien produziert und im Fleisch der Krabbe eingelagert, diese sind hochwirksam und dem Neurotoxinen der Kugelfische ähnlich und genauso tödlich.
Im rohen und gekochten Zustand ist der Verzehr des Krebsfleischs für den Menschen giftig
Bitte klären Sie vor dem Verzehr des Fleisches dieser Krabben unbedingt, ob es giftig oder ungiftig ist!
Rufen Sie bei ersten Vergiftungsanzeichen (z.B. Atemproblemen, Muskelkrämpfen) sofort einen Notarzt!
Die gute Nachricht ist, dass man diesen Giften nicht ausgesetzt werden kann, wenn man nicht versucht, diese Krebse zu essen - ein Biss oder ein Stich reicht nicht aus, um sie zu töten.
Die schlechte Nachricht für diejenigen, die diese Krebse unwissentlich verzehren, ist, dass das Kochen des Fleisches die Wirkung der Giftstoffe nicht verringert.
Glücklicherweise wollen giftige Krebse genauso wenig gegessen werden, wie wir sie essen sollten, und so helfen sie uns mit ihren prächtigen Warnfarben aus der Patsche.






Benoît Segerer