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Atergatis dilatatus Breitrand Rundkrabbe

Atergatis dilatatus wird umgangssprachlich oft als Breitrand Rundkrabbe bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Giftig beim Verzehr.


Profilbild Urheber Benoît Segerer

Atergatis dilatatus,Mabini, PH-BT, PH 2024


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Benoît Segerer Benoît Segerer. Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18294 
AphiaID:
209059 
Wissenschaftlich:
Atergatis dilatatus 
Umgangssprachlich:
Breitrand Rundkrabbe 
Englisch:
Crab 
Kategorie:
Krabben 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Xanthidae (Familie) > Atergatis (Gattung) > dilatatus (Art) 
Erstbestimmung:
De Haan, 1835 
Vorkommen:
Andamanen und Nikobaren, China, Japan, Kenia, Neukaledonien, Philippinen, Sri Lanka, Weihnachtsinsel 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
Meter 
Habitate:
Meerwasser 
Größe:
bis zu 8,5cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Es liegen keine gesicherten Informationen vor 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Giftig beim Verzehr 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-04-24 16:59:22 

Haltungsinformationen

Atergatis dilatatus De Haan, 1835

Atergatis ist eine Krabbengattung der Gezeitenzone. Mitglieder der gattung werden aufgrund der Panzerform als Rundkrabben bezeichnet.

Merkmale der Gattung Atergatis: Der Carapax ist queroval. Die Dorsalfläche ist konvex und glatt, die Bereiche sind nicht oder nur schwach abgegrenzt. Die Anterolateralränder sind sehr lang, stark konvex, gebogen, gekämmt und entweder ganzrandig oder nur durch undeutliche, geschlossene Spalten in flache Lappen unterteilt. Die Laufbeine sind kurz und abgeflacht und weisen zumindest am Vorder- und Oberrand des Carpus und Propodus einen Kamm auf.

Typuslokalität zur Beschreibung von Atergatis dilatatus sind die Meere vor China oder Japan. Es wurde von De Haan keine spezifische Lokalität bei der Beschreibung angegeben. Die Farbe der Krabbe ist rotbraun mit einem hellen breiten Rand. Der Panzer ist glatt.

Der Artname "dilatatus" ist Latein und bedeutet „ausgedehnt“ oder „verbreitert“. Diese Eigenschaft bezieht sich auf den Panzer mit verbreiterten Seitenrändern.

Hinweis: Das Fleisch von Atergatis dilatatus, wie das von vielen verwandten Krabbenarten aus der Familie Xanthidae ist giftig. Die Toxine werden durch Bakterien der Gattung Vibrio synthetisiert, Im rohen und gekochten Zustand für den Menschen bei Verzehr giftig!

Viele Arten der Familie Xanthidae können giftig sein, obwohl sie selber über keinen Giftapparat (Giftzähne, Giftstacheln, Giftdrüsen in der Haut) verfügen, der Verzehr dieser Krebse kann sogar für den Menschen tödlich ausgehen. Solche Tiere gelten als passiv-giftig.
Die Gifte der Krabben (Saxitoxin und Tetrodotoxin) werden durch Endobakterien produziert und im Fleisch der Krabbe eingelagert, diese sind hochwirksam und dem Neurotoxinen der Kugelfische ähnlich und genauso tödlich.
Im rohen und gekochten Zustand ist der Verzehr des Krebsfleischs für den Menschen giftig

Bitte klären Sie vor dem Verzehr des Fleisches dieser Krabben unbedingt, ob es giftig oder ungiftig ist!
Rufen Sie bei ersten Vergiftungsanzeichen (z.B. Atemproblemen, Muskelkrämpfen) sofort einen Notarzt!

Die gute Nachricht ist, dass man diesen Giften nicht ausgesetzt werden kann, wenn man nicht versucht, diese Krebse zu essen - ein Biss oder ein Stich reicht nicht aus, um sie zu töten.

Die schlechte Nachricht für diejenigen, die diese Krebse unwissentlich verzehren, ist, dass das Kochen des Fleisches die Wirkung der Giftstoffe nicht verringert.

Glücklicherweise wollen giftige Krebse genauso wenig gegessen werden, wie wir sie essen sollten, und so helfen sie uns mit ihren prächtigen Warnfarben aus der Patsche.

Weiterführende Links

  1. Crabs of Japan (en). Abgerufen am 24.04.2026.
  2. RAFFLES BULLETIN OF ZOOLOGY 2014 (en). Abgerufen am 24.04.2026.
  3. Wikipedia (en). Abgerufen am 24.04.2026.

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Allgemein


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