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Anilocra chromis Parasitäre Chromis-Fischassel

Anilocra chromis wird umgangssprachlich oft als Parasitäre Chromis-Fischassel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dan Schofield, UK

Foto: Karibische Niederlande

/ 27,09,2021 / CC BY
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dan Schofield, UK . Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18698 
AphiaID:
257441 
Wissenschaftlich:
Anilocra chromis 
Umgangssprachlich:
Parasitäre Chromis-Fischassel 
Englisch:
Parasitic Chromis Fish Louse 
Kategorie:
Andere Krebstiere 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Isopoda (Ordnung) > Cymothoidae (Familie) > Anilocra (Gattung) > chromis (Art) 
Erstbestimmung:
Bunkley-Williams & Williams, 1981 
Vorkommen:
Amerikanische Jungferninseln, Bahamas, Karibik, Puerto Rico, West-Atlantik 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
7 - 25 Meter 
Habitate:
Meerwasser / Salzwasser 
Größe:
0,4 cm - 2,8 cm 
Temperatur:
27°C - 29,5°C 
Futter:
Blut, Körpersäfte, Hautgewebe, Parasitäre Lebensweise / Schmarotzer 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-10-25 15:54:28 

Haltungsinformationen

Anilocra chromis ist eine parasitäre Fischassel, die den Riffbarsch Chromis multilineata (Guichenot, 1853) in der östlichen Karibik als Ektoparasit befällt, sich festbeißt und sein Opfer um Blut und andere Körpersäfte erleichtert, oftmals bis zum Tod des Wirts.
An diesem Riffbarsch werden juvenile und adulte Isopoden beobachten.

Im Bereich um die Bahamas und in Teilen der westlichen Karibik wird Azurina cyanea durch den Parasiten Anilocra chromis befallen.

Warum diese beiden Fischwirtarten in den regional getrennten Bereichen gezielt befallen werden, ist unklar, genauso die Frage, warum andere Riffbarscharten von dem Isopoden verschont werden.

Wir bedanken uns für die ersten beiden Fotos herzlich bei Dan Schofield, UK, und Luke Padon, USA.

Bilder

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