Anzeige
Fauna Marin GmbH Kölle Zoo Aquaristik Tropic Marin Professionell Lab Whitecorals.com Fauna Marin GmbH

Scyllarides latus Großer Bärenkrebs

Scyllarides latus wird umgangssprachlich oft als Großer Bärenkrebs bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für große Schauaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber spacediver

großer Bärenkrebs (Scyllarides latus)

großer Bärenkrebs (Scyllarides latus) Zakynthos, Griechenland, Mittelmeer


Eingestellt von spacediver.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
2608 
AphiaID:
107708 
Wissenschaftlich:
Scyllarides latus 
Umgangssprachlich:
Großer Bärenkrebs 
Englisch:
Mediterranean Slipper Lobster 
Kategorie:
Krebse 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Scyllaridae (Familie) > Scyllarides (Gattung) > latus (Art) 
Erstbestimmung:
(Latreille, ), 1803 
Vorkommen:
Adria (Mittelmeer), Azoren, Europäische Gewässer, Kanarische Inseln, Madeira, Mittelmeer, Nord-Atlantik, Ost-Atlantik, Rotes Meer, West-Afrika 
Meerestiefe:
4 - 100 Meter 
Größe:
bis zu 45cm 
Gewicht :
1,5 kg 
Temperatur:
15°C - 20°C 
Futter:
Muscheln (Mollusken), Schnecken (Gastropoden, Mollusken), Würmer (Polychaeten, Annelida, Nematoden), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für große Schauaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
DD ungenügende Datengrundlage 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-12-23 11:31:19 

Haltungsinformationen

Scyllarides latus (Latreille, 1803)

Im Mittelmeer gibt es zwei Bärenkrebsarten, den Kleinen Bärenkrebs (Scyllarus arctus), der ca. 10 cm groß wird und den bis ca. 45 cm groß werdenden Großen Bärenkrebs (Scyllarus latus).
Der Große Bärenkrebs ist überwiegend nachtaktiv und scheu, meidet in der Regel offene Flächen.
Er lebt auf Hartböden versteckt in Höhlen und Steinspalten.

Die Grundfarbe des bis zu 1,5 kg schwer werdenden Bärenkrebses ist hellbraun bis braunrot. Die Ränder der blattförmigen zweiten Antennen sind blauviolette umrandet. Die ersten Antennen sind ebenfalls blauviolett.
Bei Gefahr ist der Bärenkrebs in der Lage seine Antennen und Augen unter den Panzer zurückzuziehen.

Zu seinen natürlichen Feinden gehören u.a. Zackenbarsche und Drückerfische.
Er selbst ernährt sich von Muscheln, Schnecken und Würmern.

Allein schon die Größe macht den Bärenkrebs für die normale Heimhaltung ungeeignet.

Scyllarides latus wird auch gegessen.

Synonym:
Scyllarus latus

Weiterführende Links

  1. Encyclodedia of Life (EOL) (multi). Abgerufen am 19.08.2020.
  2. Marine Species Identification Portal (en). Abgerufen am 19.08.2020.
  3. Unterwasserwelt-Mittelmeer (de). Abgerufen am 19.08.2020.
  4. Wikipedia (de). Abgerufen am 19.08.2020.
  5. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 19.08.2020.

Bilder

Juvenil (Jugendkleid)


Allgemein

großer Bärenkrebs (Scyllarides latus)
2
Scyllarides latus - Großer Bärenkrebs   - Copyright bei Wolfgang Faulhammer
1
Scyllarides latus - Großer Bärenkrebs  - Copyright by Wolfgang Faulhammer
1

Erfahrungsaustausch

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen und mitreden!