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Sarcophyton nanwanensis Lederkoralle

Sarcophyton nanwanensis wird umgangssprachlich oft als Lederkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.




Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Prof. Dr. Yehuda Benayahu, Israel Please visit en-lifesci.tau.ac.il for more information.

Eingestellt von AndiV.
Bilddetail

Steckbrief

lexID:
12615 
AphiaID:
288299 
Wissenschaftlich:
Sarcophyton nanwanensis 
Umgangssprachlich:
Lederkoralle 
Englisch:
Lether Coral 
Kategorie:
Weichkorallen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Alcyonacea (Ordnung) > Alcyoniidae (Familie) > Sarcophyton (Gattung) > nanwanensis (Art) 
Erstbestimmung:
Benayahu & Perkol-Finkel, 2004 
Vorkommen:
Celebesesee, Indonesien, Japan, Okinawa, Philippinen, Taiwan 
Meerestiefe:
3,5 - 31 Meter 
Größe:
bis zu 60cm 
Temperatur:
25°C - 26,5°C 
Futter:
Gelöste anorganische Stoffe (z.B. NaCL,CA, Mag, K, I.P), Gelöste organische Stoffe (z.B. Kohlenhydrate, Proteine, Nukleinsäuren...), Zooxanthellen / Licht 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-12-04 15:34:12 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Sarcophyton nanwanensis sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Sarcophyton nanwanensis interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Sarcophyton nanwanensis bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Diese Holotyp der Weichkoralle wurde am 22.11.1998 in der Nanwan Bay im südlichen Taiwan in einer Wassertiefe zwischen 28 und 31 Metern entdeckt, ein Paratyp stammte aus den Gewässern um Okinawa, Japan, Wassertiefe 3 - 4 Meter.
Die Leberkoralle besitzt zwei Arten von Polypen, die Autozooiden und die Siphonoozoiden. Die Autozooiden sind die hübscheren „Fresspolypen“ mit acht Tentakeln an der Spitze.
Die Siphonozooiden sind die kleinen zumeist „braunen“ Punkte an der Kolonieoberfläche, die den Wasseraustausch zwischen Tier und dem die Koralle umgebenden nassen Milieu ermöglicht.

Im Gewebe der Koralle befinden sich zahlreiche, stabilisierende Sklerite.
Der Erstbeschreibng sind leider keine genauen Größenangaben zu entnehmen, daher hoffen wir, hier gut geschätzt zu haben....

Die Art wurde nach der Typuslokalität, der Nanwan Bay in Taiwan, benannt.

Aquaristische Haltungsinformationen liegen nicht vor.

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