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Cratena poshitraensis Poshitra Fadenschnecke

Cratena poshitraensis wird umgangssprachlich oft als Poshitra Fadenschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Tracey I Howley, Australia

Cratena poshitraensis,Sunshine Coast QLD, Australia 2021


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Tracey I Howley, Australia . Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
17900 
AphiaID:
1418466 
Wissenschaftlich:
Cratena poshitraensis 
Umgangssprachlich:
Poshitra Fadenschnecke 
Englisch:
Poshitra Nudibranch 
Kategorie:
Nacktschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Nudibranchia (Ordnung) > Facelinidae (Familie) > Cratena (Gattung) > poshitraensis (Art) 
Erstbestimmung:
Bharate, Padula, Apte & Shimpi, 2020 
Vorkommen:
Australien, Indien 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
Meter 
Habitate:
Meerwasser 
Größe:
bis zu 2,5cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Hydrozoonpolypen, Karnivor (fleischfressend), Nahrungsspezialist 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2025-11-20 18:23:49 

Haltungsinformationen

Cratena poshitraensis Bharate, Padula, Apte & Shimpi, 2020

Typuslokalität zur Beschreibung von Cratena poshitraensis ist India, Gujarat, Poshitra, intertidal, 25mm in length. Der Artname "poshitraensis" bezieht sich auf die Typuslokalität "Poshitra".

Cratena poshitraensis ist eine kryptische Art. Sie wurde 2020 zusammen mit ihrem Doppelgänger Cratena pawarshindeorum von der Westküste Indiens beschrieben. Gleichzeitig wurden beide Arten von Cratena minor und insbesondere von Cratena peregrina abgegrenzt, mit der sie lange verwechselt wurde.

Der Körper ist fast vollständig durchscheinend und die Ascinen (Gonaden) sind in der Regel von innen als cremefarben oder gelb erkennbar, sowohl dorsal als auch ventral, abhängig vom Reifegrad. Auch der Kopfbereich ist durchscheinend, jedoch befinden sich vor den Rhinophoren zwei leuchtend orangefarbene Flecken, die mittig durch eine deutliche Lücke getrennt sind. Der durchscheinende Bereich erstreckt sich von vor diesen orangefarbenen Flecken bis zur Basis der Mundtentakel, die ansonsten von einem undurchsichtigen weißen Pigment bedeckt sind.

Die Rhinophoren sind glatt, an der Basis durchscheinend weiß, über den größten Teil ihrer Länge wässrig-orange und enden in einer durchscheinend weißen Spitze. An der Basis der Rhinophoren befindet sich seitlich je ein auffälliger Augenfleck. Die vorderen Fußwinkel sind zu Propodialentakeln gut entwickelt. Die Cerata sind glatt, gerade und durchscheinend, die braune, unverzweigte Verdauungsdrüse ist von innen gut sichtbar. Subapikal verfärbt sich das Braun in ein Kastanienbraun oder Dunkelviolett und endet in einer spitz zulaufenden weißen Spitze. Die Cerata scheinen in ihrer Größe abzusteigen, wobei die längsten medial liegen und auch den größten Durchmesser aufweisen, obwohl der innere Verdauungskanal nicht so groß ist. Die vorderste Gruppe bildet einen schmalen Bogen, die übrigen liegen hinter dem Interhepatischen Raum und bilden auf beiden Seiten bis zu sieben einfache, schräge Reihen. Der Schwanz ist lang und dorsal mit einem undurchsichtigen weißen Pigment bedeckt.

Der Fuß ist durchscheinend und ohne Zeichnung. Die Geschlechtsöffnung befindet sich rechts unterhalb des Bogens der ersten Cerata-Gruppe. Sie ist schwer zu erkennen, weist aber eine leichte Oberflächenwölbung auf. Der After tritt durch eine erhabene Papille oder Wölbung rechtsseitig direkt vor der zweiten Cerata-Reihe und in unmittelbarer Nähe zu dieser aus.

Lebensraum. Im Zusammenhang mit dem Nesseltier Pennaria disticha zahlreich anzutreffen. Von November bis März reichlich vorhanden.

Weiterführende Links

  1. nudibranchdomain (en). Abgerufen am 20.11.2025.
  2. treatment.plazi (en). Abgerufen am 20.11.2025.

Bilder

Allgemein


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