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Paguristes karenae Haariger Einsiedlerkrebs, Karens Paguristes

Paguristes karenae wird umgangssprachlich oft als Haariger Einsiedlerkrebs, Karens Paguristes bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dan Schofield, UK

Paguristes karenae,West Bay, Cayman Islands 2025 (CC BY)


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dan Schofield, UK . Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18118 
AphiaID:
1598319 
Wissenschaftlich:
Paguristes karenae 
Umgangssprachlich:
Haariger Einsiedlerkrebs, Karens Paguristes 
Englisch:
Hairy Hermit Crab, Kanren's Paguristes 
Kategorie:
Einsiedlerkrebse 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Diogenidae (Familie) > Paguristes (Gattung) > karenae (Art) 
Erstbestimmung:
Craig & Felder, 2022 
Vorkommen:
Cayman Inseln, Florida, Golf von Mexiko, Karibik, Panama, USA 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0,7 - 30 Meter 
Habitate:
Felsige, harte Meeresböden, Geröllböden, Gezeitenzone, Korallenriffe, Meerwasser, Sandige Meeresböden, Seegraswiesen, Steinige Böden / Hartsubstrate 
Größe:
1,15 cm - 2,5 cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Allesfresser (omnivor), Es liegen keine gesicherten Informationen vor 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-02-03 17:52:45 

Haltungsinformationen

Paguristes karenae Craig & Felder, 2022

Der Holotyp zur Beschreibung von Paguristes karenae wurde in den Florida Keys,Pigeon Key, Florida, gesammelt. Der Haarige Einsiedlerkrebs ist eine neue Art, die erst im Jahr 2022 beschrieben wurde.

Farbe: Carapaxschild mit olivgrünen bis hellbraunen Flecken, Pereiopoden zwei und drei mit hellbrauner bis olivgrüner Grundfarbe, Branchiostegite seitlich durchscheinend purpurfarben mit einigen weißen Flecken, Augenstiele mit deutlichen dunkelbraunen bis fast schwarzen Bändern in der Mitte (Bänder bleiben oft dunkelrosa bis orange erhalten), proximal und distal weiß gesäumt. Stacheln am dorsomesialen Rand des Scherenhandgelenks leuchtend karminrot mit hornigen Spitzen. Stacheln am dorsalen Rand des dritten Pereiopodenhandgelenks leuchtend karminrot.

Etymologie: Der Artname „karenae“ ehrt Karen Barkel (geb. Strasser) für ihre bedeutenden Beiträge zur Erforschung von Zehnfußkrebsen, ihre Sammlungen, die die Arbeit der Beschreiber unterstützten, und ihr beharrliches Drängen auf die formale Beschreibung dieser neuen Art.

Verbreitung und Lebensraum: Weit verbreitet im Golf von Mexiko, an der Ostküste Südamerikas, im südöstlichen und südwestlichen Karibischen Meer sowie entlang der Ostküste Floridas; bathymetrische Verbreitung zwischen der Gezeitenzone und etwa 30 m Tiefe. Gesammelt in verschiedenen Habitaten, darunter Hartböden, Geröll, Sandböden mit Seegras (Thalassia), Riffgemeinschaften, Schwämme und Korallen.

Morphologische Variationen. Paguristes karenae zeigt eine moderate intraspezifische Variation in Abhängigkeit von der Exemplargröße. Stachelzonen sind charakteristisch für die Art, wobei größere Exemplare innerhalb dieser Zonen weniger, dafür robustere Stacheln aufweisen,insbesondere an den Laufbeinen. Es gibt jedoch Ausnahmen.

Verwehcslungsmöglichkeiren bestehen mit Paguristes tortugae, der im selben Verbreitungsgebiet nachgewiesen ist und in denselben Habitaten vorkommt. Trotz dieser Sympatrie liefern beständige Farbunterschiede zwischen den beiden Arten zusammen mit entsprechenden morphologischen Merkmalen Unterstützung für ihre Trennung, und molekularphylogenetische Analysen bestätigen die beiden als unterschiedliche Schwesterlinien.

Weiterführende Links

  1. Reefguide.org (en). Abgerufen am 03.02.2026.
  2. researchgate (en). Abgerufen am 03.02.2026.

Bilder

Allgemein


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