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Pseudocheilinus ocellatus Geringelter Zwerglippfisch

Pseudocheilinus ocellatus wird umgangssprachlich oft als Geringelter Zwerglippfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 500 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber StefanR

Pseudocheilinus ocellatus




Eingestellt von StefanR.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
182 
AphiaID:
278385 
Wissenschaftlich:
Pseudocheilinus ocellatus 
Umgangssprachlich:
Geringelter Zwerglippfisch 
Englisch:
Five Bar Mystery Wrasse, Whitebarred Pink Wrasse, Fivebarred Wrasse, Magenta Wrasse, Mystery Wrassse, Tail Spot Wrasse, White-barred Pink Wrasse, Whitebarred Wrasse 
Kategorie:
Lippfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Labridae (Familie) > Pseudocheilinus (Gattung) > ocellatus (Art) 
Erstbestimmung:
Randall, 1999 
Vorkommen:
Australien, Cookinseln, Fidschi, Französisch-Polynesien, Indopazifik, Japan, Johnston-Atoll, Korallenmeer (Ost-Australien), Marshallinseln, Mikronesien, Neukaledonien, Palau, Pitcairn Gruppe, Queensland (Ost-Australien), Tahiti, Tuamotu-Archipel, Vanuatu, Wake-Atoll, West-Pazifik, Zentral-Pazifik 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
20 - 70 Meter 
Größe:
11 cm - 12 cm 
Temperatur:
24.3°C - 28.6°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Cyclops (Ruderfußkrebse), Frostfutter (große Sorten), Krill (Euphausiidae), Lobstereier, Mysis (Schwebegarnelen), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 500 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2025-12-25 09:57:52 

Haltungsinformationen

Pseudocheilinus ocellatus, Randall, 1999

Kommt von den Marschall-Inseln.
Ist mit um die 200 Euro (08/2023) recht teuer, aber wunderschön.
Transportempfindlich wie alle Paracheilinus- und Pseudocheilinus-Arten.
Bekommt in den ersten Tagen oft Pünktchen .
Wenn diese überstanden sind, ist das Tier nicht schwer zu pflegen.
Anfänglich ist der Fisch recht scheu, das gibt sich aber mit der Zeit.
Super selten im Handel.

Die Pseudocheilinus-Arten schlafen Nachts nicht im Sand, sondern suchen sich einen ruhigen Platz und umgeben sich mit einem Kokon (Art Schutzmantel,der den Geruch für Fressfeinde unterdrückt).

Ein auffälliger rot-rosafarbenere Lippfisch mit oder ohne einer Reihe vertikaler heller, feiner weißer bis gelblicher Bänder und vielen feinen vertikalen Linien unterschiedlicher Intensität entlang der Seite, einem dunklen Augenfleck auf einer gelben Schwanzbasis, einem gelblichen Kopf mit blauen und violetten Markierungen und einem leuchtend gelben Auge.

Der männliche Pseudocheilinus ocellatus (Geringelter Zwerglippfisch/Mystery Wrasse) zeigt kaum sichtbare Unterschiede zu Weibchen; Männchen und Weibchen sehen nahezu gleich aus.

Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.

https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#

Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. IUCN Red List of Threatened Species (en). Abgerufen am 07.08.2020.



Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

am 12.04.17#2
von wuselis am 02.04.09:

Dieser, meiner Meinung nach, einer der schönsten Lippfische halte ich schon seit gut einem halben Jahr. Wurde Anfangs on Solorensi attackiert, sodass ich den Solorensi in´s Ablegerbecken verbannen musste. Seither ist er der König bei mir im Becken.
Ein absolut genialer Fisch, wenn ertsmal eingewöhnt, geht er an alle Arten von Frostfutter. Farbunterschiede sind bei diesen Tieren bei Männlein und Weiblein deutlich zu erkennen. Nur die Männchen haben die typischen Streifen auf den Seiten, bei den Weibchen sind diese sehr blass bis garnicht zu sehen.

Grüße aus dem Saarland

Michael

--
Liebe Grüße Andreas
am 29.03.15#1
Habe mir diesen sehr schönen Lippfisch zugelegt! Am Anfang sehr scheu, hat eine Woche gebraucht das Sie mal vor das Riff kommt, hat super schnell eingelebt! Geht gut an das gesamte Futterangebot von Trockenfutter bis Lebendfutter. Entwickelt sehr schöne farben ist aber im jungen Alter noch nicht mit den markanten weißen Streifen ausgestattet. Ein Zusammenleben mit den anderen Lippfischen klappt hervorragend und entwickelt selber kein agressives Verhalten. Wirklich ein ganz toller toller Fisch!
2 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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