Haltungsinformationen
Nembrotha lorosae Pola, Paz-Sedano, Martín, L. Warren, Noble & Martín-Hervás, 2026
Nembrotha lorosae wird bis zu 60 mm groß. Die Körperoberfläche ist glatt und weist deutliche Längslinien auf. Die Hauptlängslinie begrenzt den Mantel ausgehend vom vorderen Kopfrand, verläuft beidseitig unterhalb der Rhinophoren hindurch, vereinigt sich hinter der Kieme und setzt sich entlang der dorsalen Mittellinie bis nahe an das hintere Körperende fort. Auf jeder Seite verlaufen zwei zusätzliche parallele Linien, die auf Höhe der Rhinophoren beginnen.
Die Rhinophoren sind lang und konisch, weisen 30 bis 35 Lamellen auf und lassen sich vollständig in gut entwickelte Rhinophoren-Scheiden zurückziehen. Die Mundtentakel sind rechteckig geformt. Die Kieme befindet sich mittig auf dem Rücken, etwa in der Körpermitte; sie besteht aus drei nicht zurückziehbaren, mehrfach gefiederten Ästen, die halbkreisförmig angeordnet sind.
Der Körper ist cremefarben und weist eine gelbliche Tönung zwischen den Rhinophoren-Scheiden und den Augenflecken, an den Kiemenrändern sowie am Ende des Fußes auf. Die dunkelbraunen Längslinien verlaufen wie oben beschrieben. Die Mundtentakel, der vordere Kopfbereich, die Rhinophoren-Scheiden, die Kiemenspindel und -basis, der hintere Körperabschnitt, der Fußrand sowie die Genitalöffnung sind allesamt dunkelblau-violett gefärbt.
Die Rhinophoren-Scheiden weisen einen intensiv blau-violetten Ring auf. Die Lamellen der Rhinophoren und die Kiemenfiedern sind tief rot-orange gefärbt. Ein auffälliger dorsaler Fleck von intensivem, beinahe phosphoreszierendem Orange erstreckt sich von den Augenflecken bis nahe an das hintere Körperende; er wird durch die Kieme unterbrochen und setzt sich dahinter fort.
Westlicher Pazifik bis in den Indopazifik. Der Typusfundort ist Maubara in Osttimor. Viele Fundmeldungen, die zuvor *Nembrotha purpureolineata* oder *N. aurea* zugeordnet wurden, lassen sich nun dieser Art zurechnen. Die Art ist in Indonesien, Malaysia, Japan und Australien verbreitet.
Das Artepitheton *lorosae* leitet sich von „Timor Lorosae“ ab, dem Namen Osttimors in der Sprache Tetum. Im Tetum bedeutet „loro“ „Sonne“ und „sa’e“ „aufgehen“; dies steht für „das Land der aufgehenden Sonne“ oder schlicht „Osten“. Die Benennung erfolgte zu Ehren Osttimors, dem Ort, an dem diese Art gesammelt wurde.
Verwechslungsmöglichkeiten und Unterschiede:
Nembrotha lorosae ist ein Vertreter der Familie Polyceridae, Unterfamilie Nembrothinae. Beschrieben als die elfte valide Art der Gattung Nembrotha. Nembrotha lorosae wurde lange Zeit mit Nembrotha purpureolineata (Australien), Nembrotha aurea (westlicher Indischer Ozean) und Nembrotha megalocera (Rotes Meer) verwechselt, konnte jedoch durch molekularphylogenetische Analysen und morphologische Vergleiche als eigenständige Art bestätigt werden.Nembrotha purpureolineata weist keinerlei Spuren oranger Färbung auf; Nembrotha aurea besitzt eine größere Anzahl von Linien auf dem Notum;Nembrotha megalocera ist auf das Rote Meer beschränkt.
Nembrotha lorosae wird bis zu 60 mm groß. Die Körperoberfläche ist glatt und weist deutliche Längslinien auf. Die Hauptlängslinie begrenzt den Mantel ausgehend vom vorderen Kopfrand, verläuft beidseitig unterhalb der Rhinophoren hindurch, vereinigt sich hinter der Kieme und setzt sich entlang der dorsalen Mittellinie bis nahe an das hintere Körperende fort. Auf jeder Seite verlaufen zwei zusätzliche parallele Linien, die auf Höhe der Rhinophoren beginnen.
Die Rhinophoren sind lang und konisch, weisen 30 bis 35 Lamellen auf und lassen sich vollständig in gut entwickelte Rhinophoren-Scheiden zurückziehen. Die Mundtentakel sind rechteckig geformt. Die Kieme befindet sich mittig auf dem Rücken, etwa in der Körpermitte; sie besteht aus drei nicht zurückziehbaren, mehrfach gefiederten Ästen, die halbkreisförmig angeordnet sind.
Der Körper ist cremefarben und weist eine gelbliche Tönung zwischen den Rhinophoren-Scheiden und den Augenflecken, an den Kiemenrändern sowie am Ende des Fußes auf. Die dunkelbraunen Längslinien verlaufen wie oben beschrieben. Die Mundtentakel, der vordere Kopfbereich, die Rhinophoren-Scheiden, die Kiemenspindel und -basis, der hintere Körperabschnitt, der Fußrand sowie die Genitalöffnung sind allesamt dunkelblau-violett gefärbt.
Die Rhinophoren-Scheiden weisen einen intensiv blau-violetten Ring auf. Die Lamellen der Rhinophoren und die Kiemenfiedern sind tief rot-orange gefärbt. Ein auffälliger dorsaler Fleck von intensivem, beinahe phosphoreszierendem Orange erstreckt sich von den Augenflecken bis nahe an das hintere Körperende; er wird durch die Kieme unterbrochen und setzt sich dahinter fort.
Westlicher Pazifik bis in den Indopazifik. Der Typusfundort ist Maubara in Osttimor. Viele Fundmeldungen, die zuvor *Nembrotha purpureolineata* oder *N. aurea* zugeordnet wurden, lassen sich nun dieser Art zurechnen. Die Art ist in Indonesien, Malaysia, Japan und Australien verbreitet.
Das Artepitheton *lorosae* leitet sich von „Timor Lorosae“ ab, dem Namen Osttimors in der Sprache Tetum. Im Tetum bedeutet „loro“ „Sonne“ und „sa’e“ „aufgehen“; dies steht für „das Land der aufgehenden Sonne“ oder schlicht „Osten“. Die Benennung erfolgte zu Ehren Osttimors, dem Ort, an dem diese Art gesammelt wurde.
Verwechslungsmöglichkeiten und Unterschiede:
Nembrotha lorosae ist ein Vertreter der Familie Polyceridae, Unterfamilie Nembrothinae. Beschrieben als die elfte valide Art der Gattung Nembrotha. Nembrotha lorosae wurde lange Zeit mit Nembrotha purpureolineata (Australien), Nembrotha aurea (westlicher Indischer Ozean) und Nembrotha megalocera (Rotes Meer) verwechselt, konnte jedoch durch molekularphylogenetische Analysen und morphologische Vergleiche als eigenständige Art bestätigt werden.Nembrotha purpureolineata weist keinerlei Spuren oranger Färbung auf; Nembrotha aurea besitzt eine größere Anzahl von Linien auf dem Notum;Nembrotha megalocera ist auf das Rote Meer beschränkt.






Skye Ravenscroft