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Leptoseris mycetoseroides Porzellan-Koralle

Leptoseris mycetoseroides wird umgangssprachlich oft als Porzellan-Koralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Raphaël Forns, Kanada

Leptoseris mycetoseroides,RIK01, Rongerik, Îles Marshall 2024 (CC BY-NC 4.0)


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Raphaël Forns, Kanada Raphaël Forns (CC BY-NC 4.0). Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
2281 
AphiaID:
207283 
Wissenschaftlich:
Leptoseris mycetoseroides 
Umgangssprachlich:
Porzellan-Koralle 
Englisch:
Porcelain Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Agariciidae (Familie) > Leptoseris (Gattung) > mycetoseroides (Art) 
Erstbestimmung:
Wells, 1954 
Vorkommen:
Ägypten, Amerikanisch-Samoa, Australien, Bahrain, Britische Jungferninseln, Chile, China, Cookinseln, Dschibuti, Eritrea, Fidschi, Französisch-Polynesien, Golf von Oman / Oman, Guam, Hong Kong, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Irak, Iran, Israel, Japan, Jemen, Jordanien, Kambodscha, Katar, Kenia, Kiribati, Kokos-Keelinginseln, Komoren, Kuwait, La Réunion, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marshallinseln, Mauritius, Mayotte, Mikronesien, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Nauru, Neukaledonien, Neuseeland, Niue, Nördliche Mariannen, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Pitcairn Gruppe, Salomon-Inseln, Salomonen, Samoa, Saudi-Arabien, Seychellen, Somalia, Sri Lanka, Sudan, Taiwan, Tansania, Thailand, Tokelau, Tonga, Tuvalu, United States Minor Outlying Islands, USA, Vanuatu, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam, Wake-Atoll, Wallis und Futuna, Weihnachtsinsel 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 40 Meter 
Habitate:
Geschützte Riffe, Meerwasser, Riffhänge, Riffwände 
Größe:
bis zu 100cm 
Temperatur:
24°C - 28°C 
Futter:
Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 150 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-03-27 17:25:02 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Leptoseris mycetoseroides sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Leptoseris mycetoseroides interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Leptoseris mycetoseroides bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Leptoseris mycetoseroides Wells, 1954

Merkmale Leptoseris mycetoseroides: Die Kolonien bilden krustenförmige oder lamellenartige Platten, die häufig einen Durchmesser von über einem Meter erreichen. Die Platten weisen kleine, unregelmäßige Falten auf der Oberfläche auf. Die Koralliten sind zwischen den Falten dicht gedrängt, außer an der Peripherie, wo sie in Reihen parallel zum Rand angeordnet sind. Sie sind nach außen geneigt. Die Septokostae sind fein und gleichmäßig.

Farbe: Gefleckt braun und grün, im Schatten meist dunkler.

Ähnliche Arten: Leptoseris foliosa, die sich durch ihre glatte Oberfläche und die abgerundeten Korallitenöffnungen auszeichnet. Siehe auch Leptoseris yabei und Pavona varians.

Lebensraum: Vor Wellen geschützte Riffhänge, insbesondere steil abfallende oder senkrechte Wände.

Taxonomischer Hinweis: Ein Artenkomplex.

Leptoseris-Arten sind an sich nicht schwer zu pflegen, sie brauchen dennoch, wie ihre kleinpolypigen "Kollegen" auch sauberes Wasser mit geringen Nährstoffkonzentrationen. Natürlich auch Licht, wobei diese auch mit weniger auskommen können, als SPS-Korallen.

Man kann sie durchaus am Boden oder Bodennähe etablieren. Strömung sollte immer ausreichend im Becken sein, zumindest so viel, dass sich keine Ablagerungen auf Korallen bilden können. LPS-Korallen nehmen auch Schwebstoffe und Plankton auf, müssen aber nicht zwingend gefüttert werden.

Den Hauptnahrungsbedarf decken sie über ihre Zooxanthellen einzellige Algen, die Fotosynthese betreiben und symbiotisch in Korallen, Schwämmen und Hohltieren leben und sie mit Energie in Form von Zucker versorgen = Endosymbionten. Die symbiontischen einzelligen Algen gehören zu den Dinoflagellaten und beFinden sich auch in Foraminiferen, Radiolarien, Ciliaten, Schwämmen, Cnidariern, Tunicaten und Mollusken und Pflanzen.

Synonyme:
Agaricia minikoiensis (Gardiner, 1905) · unaccepted > misapplication
Pavona minikoiensis (Gardiner, 1905) · unaccepted > misapplication

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Allgemein


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