Haltungsinformationen
Merkmale Leptoseris incrustans: Die Kolonien sind überwiegend krustenförmig, können aber breite, flächige Lamellen ausbilden. Diese Lamellen weisen oft strahlenförmige Rippen auf. Die Koralliten sind klein, dicht gedrängt und oberflächlich. Das Coenosteum besitzt häufig Hydnophora-ähnliche Montikula. Die Septokostae sind dünn und gleichmäßig, wodurch die Kolonien eine glatte Oberfläche erhalten. Die Columellae sind kleine Griffel.
Farbe: Hell- bis dunkelbraun oder grünlich-braun.
Ähnliche Arten: Leptoseris hawaiiensis, die größere Koralliten und keine Hydnophora-ähnlichen Auswüchse am Coenosteum aufweist. Siehe auch Leptoseris mycetoseroides, die gut entwickelte strahlenförmige Rippen auf den Lamellen besitzt.
Lebensraum: Flache Riffgebiete.
Leptoseris-Arten sind an sich nicht schwer zu pflegen, sie brauchen dennoch, wie ihre kleinpolypigen "Kollegen" auch sauberes Wasser mit geringen Nährstoffkonzentrationen. Natürlich auch Licht, wobei diese auch mit weniger auskommen können, als SPS-Korallen.
Man kann sie durchaus am Boden oder Bodennähe etablieren. Strömung sollte immer ausreichend im Becken sein, zumindest so viel, dass sich keine Ablagerungen auf Korallen bilden können. LPS-Korallen nehmen auch Schwebstoffe und Plankton auf, müssen aber nicht zwingend gefüttert werden.
Den Hauptnahrungsbedarf decken sie über ihre Zooxanthellen. Man findet sie im Meer vornehmlich auf flachen Substraten.
“From Veron, J.E.N. Corals of the World.”
Quelch, 1886
Diese großpolypige Steinkoralle bildet eine plattenförmige Gestalt aus, die teilweise an Montipora-Platten erinnert und wird in Tiefen bis ca. 20 Meter gefunden.
Farbe: hell/blass- bis dunkelbraun oder grünlich-braun.
Vorkommen: Flache Riff-Umgebungen.
Häufigkeit: Selten.
Ähnliche Arten: Leptoseris hawaiiensis, Leptoseris mycetoseroides
Synonym:
Cylloseris incrustans Quelch, 1886 · unaccepted > superseded combination (basionym)






Dr. John Edward Norwood "Charlie" Veron, Australien