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Leptoseris incrustans Porzellan-Koralle, Großpolypige Steinkoralle

Leptoseris incrustans wird umgangssprachlich oft als Porzellan-Koralle, Großpolypige Steinkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. John Edward Norwood "Charlie" Veron, Australien

Foto: Rotes Meer


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. John Edward Norwood "Charlie" Veron, Australien . Please visit www.coralsoftheworld.org for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
4396 
AphiaID:
207279 
Wissenschaftlich:
Leptoseris incrustans 
Umgangssprachlich:
Porzellan-Koralle, Großpolypige Steinkoralle 
Englisch:
Porcelain Coral, Swelling Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Agariciidae (Familie) > Leptoseris (Gattung) > incrustans (Art) 
Erstbestimmung:
(Quelch, ), 1886 
Vorkommen:
Andamanen und Nikobaren, Australien, Bandasee, Bunaken, Cebu (Philippinen), Celebesesee, China, Cookinseln, Fidschi, Französisch-Polynesien, Golf von Aden, Great Barrier Riff, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Japan, Java, Johnston-Atoll, Kenia, Komoren, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marshallinseln, Mauritius, Mikronesien, Neuguinea (Westneuguinea & Papua-Neuguinea), Neukaledonien, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Rotes Meer, Samoa, Seychellen, Singapur, Südchinesisches Meer, Sulawesi, Sumatra, Taiwan, Tansania, Thailand, Timor-Leste, Tonga, Tuvalu, Vanuatu, West-Pazifik, Westlicher Indischer Ozean, Zentral-Pazifik 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
10 - 25 Meter 
Habitate:
Meerwasser, Riffverbunden 
Größe:
20 cm - 50 cm 
Temperatur:
22°C - 29°C 
Futter:
Phytoplankton (Pflanzliches Plankton), Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Zooplankton (Tierisches Plankton), Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 150 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-03-12 15:38:12 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Leptoseris incrustans sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Leptoseris incrustans interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Leptoseris incrustans bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Leptoseris incrustans (Quelch, 1886)

Merkmale Leptoseris incrustans: Die Kolonien sind überwiegend krustenförmig, können aber breite, flächige Lamellen ausbilden. Diese Lamellen weisen oft strahlenförmige Rippen auf. Die Koralliten sind klein, dicht gedrängt und oberflächlich. Das Coenosteum besitzt häufig Hydnophora-ähnliche Montikula. Die Septokostae sind dünn und gleichmäßig, wodurch die Kolonien eine glatte Oberfläche erhalten. Die Columellae sind kleine Griffel.

Farbe: Hell- bis dunkelbraun oder grünlich-braun.

Ähnliche Arten: Leptoseris hawaiiensis, die größere Koralliten und keine Hydnophora-ähnlichen Auswüchse am Coenosteum aufweist. Siehe auch Leptoseris mycetoseroides, die gut entwickelte strahlenförmige Rippen auf den Lamellen besitzt.

Lebensraum: Flache Riffgebiete.

Leptoseris-Arten sind an sich nicht schwer zu pflegen, sie brauchen dennoch, wie ihre kleinpolypigen "Kollegen" auch sauberes Wasser mit geringen Nährstoffkonzentrationen. Natürlich auch Licht, wobei diese auch mit weniger auskommen können, als SPS-Korallen.

Man kann sie durchaus am Boden oder Bodennähe etablieren. Strömung sollte immer ausreichend im Becken sein, zumindest so viel, dass sich keine Ablagerungen auf Korallen bilden können. LPS-Korallen nehmen auch Schwebstoffe und Plankton auf, müssen aber nicht zwingend gefüttert werden.

Den Hauptnahrungsbedarf decken sie über ihre Zooxanthellen. Man findet sie im Meer vornehmlich auf flachen Substraten.

“From Veron, J.E.N. Corals of the World.”
Quelch, 1886

Diese großpolypige Steinkoralle bildet eine plattenförmige Gestalt aus, die teilweise an Montipora-Platten erinnert und wird in Tiefen bis ca. 20 Meter gefunden.

Farbe: hell/blass- bis dunkelbraun oder grünlich-braun.

Vorkommen: Flache Riff-Umgebungen.

Häufigkeit: Selten.

Ähnliche Arten: Leptoseris hawaiiensis, Leptoseris mycetoseroides

Synonym:
Cylloseris incrustans Quelch, 1886 · unaccepted > superseded combination (basionym)

Weiterführende Links

  1. Corals of the World (en). Abgerufen am 07.08.2020.

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