Haltungsinformationen
Tigrigobius harveyi Victor, 2014
Auf den ersten schnellen Blick könnte man meinen, dass es sich auf diesem Foto um die Grünstreifen-Grundel Elacatinus multifasciatus handeln könnte.
Zunächst ergeben sich optische Unterschiede zu Elacatinus multifasciatus:
Tigrigobius multifasciatus hat 15 bis 21 grüne Bänder über den Körper verteilt
Tigrigobius harveyi hingegen hat zwischen 20 und 28 grüne Streifen, in der Regel sind es 25 Streifen.Tigrigobius harveyi ist ein Endemit, der nur auf den Cayman Inseln (Grand Cayman) vorkommt, die Distribution von Elacatinus multifasciatus ist deutlich größer.
Der definitive Beweis, dass Tigrigobius harveyi und Tigrigobius multifasciatus zwei unterschiedliche Arten sind, erfolgt aber anhand einer genetischen Untersuchung.
Unter den Links finden Sie die Erstbeschriebung von Dr. Benjamin Victor.
Der Holotyp zur Beschreibung von Tigrigobius harveyi war ein 20,7 mm SL, Männchen, SW Grand Cayman Island,gesammelt am 29. April 2014.
Beschreibung: Keine Schuppen; Maul endständig; erster Rückenflossenstrahl bei großen Männchen und Weibchen verlängert; heller Kopf mit einem auffälligen roten Streifen, der von der Maulspitze über das Auge verläuft und abrupt oberhalb der Brustflossenbasis endet, gefolgt von einem kurzen orangefarbenen Abschnitt, an den sich ein kurzer schwarzer Abschnitt anschließt; kein Wangenstreifen; dunkelgrüner Körper mit 25 (20–28) dünnen hellgrünen Querbinden, die sich über die gesamte Körperlänge bis zur Schwanzflossenbasis erstrecken (43–55, beide Körperseiten zusammengezählt).
Farbe: Jungtiere und ausgewachsene Tiere beider Geschlechter weisen eine ähnliche Zeichnung auf. Der Kopf ist hell mit einem einzelnen, markanten roten Streifen, der von der Maulspitze über das Auge verläuft und abrupt oberhalb des Brustflossenansatzes mit einem kurzen, leuchtend orangefarbenen Segment endet, dem unmittelbar ein kurzes schwarzes Segment folgt. Die Grundfarbe des Körpers ist olivgrün, manchmal dunkelgrünlich-schwarz, mit einem häufigen Anteil von 25 (20–28) dünnen, hellgrünen Streifen, die sich über die gesamte Körperlänge bis zum Schwanzflossenansatz erstrecken. Die Anzahl der Streifen variiert zwischen 43 und 55, im Mittel 48,5. Die schmalen Streifen verlaufen in der Regel vertikal über die gesamte Körperhöhe, aber viele Individuen weisen einzigartige Variationen auf, wie z. B. Gabelungen, Querverbindungen oder Unterbrechungen in einem Muster, das an Fingerabdruckrillen erinnert (Streifen werden gezählt, wenn sie mehr als ein Drittel der Körperhöhe ausmachen). Alle Flossen sind transparent und werden bei größeren Tieren dunkler.
Der Artname "harveyi " würdigt Dr. Guy Harveys umfassende Unterstützung der Forschung und des Schutzes von Haien und Sportfischen in der Region.
Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.
https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#
Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!
Auf den ersten schnellen Blick könnte man meinen, dass es sich auf diesem Foto um die Grünstreifen-Grundel Elacatinus multifasciatus handeln könnte.
Zunächst ergeben sich optische Unterschiede zu Elacatinus multifasciatus:
Tigrigobius multifasciatus hat 15 bis 21 grüne Bänder über den Körper verteilt
Tigrigobius harveyi hingegen hat zwischen 20 und 28 grüne Streifen, in der Regel sind es 25 Streifen.Tigrigobius harveyi ist ein Endemit, der nur auf den Cayman Inseln (Grand Cayman) vorkommt, die Distribution von Elacatinus multifasciatus ist deutlich größer.
Der definitive Beweis, dass Tigrigobius harveyi und Tigrigobius multifasciatus zwei unterschiedliche Arten sind, erfolgt aber anhand einer genetischen Untersuchung.
Unter den Links finden Sie die Erstbeschriebung von Dr. Benjamin Victor.
Der Holotyp zur Beschreibung von Tigrigobius harveyi war ein 20,7 mm SL, Männchen, SW Grand Cayman Island,gesammelt am 29. April 2014.
Beschreibung: Keine Schuppen; Maul endständig; erster Rückenflossenstrahl bei großen Männchen und Weibchen verlängert; heller Kopf mit einem auffälligen roten Streifen, der von der Maulspitze über das Auge verläuft und abrupt oberhalb der Brustflossenbasis endet, gefolgt von einem kurzen orangefarbenen Abschnitt, an den sich ein kurzer schwarzer Abschnitt anschließt; kein Wangenstreifen; dunkelgrüner Körper mit 25 (20–28) dünnen hellgrünen Querbinden, die sich über die gesamte Körperlänge bis zur Schwanzflossenbasis erstrecken (43–55, beide Körperseiten zusammengezählt).
Farbe: Jungtiere und ausgewachsene Tiere beider Geschlechter weisen eine ähnliche Zeichnung auf. Der Kopf ist hell mit einem einzelnen, markanten roten Streifen, der von der Maulspitze über das Auge verläuft und abrupt oberhalb des Brustflossenansatzes mit einem kurzen, leuchtend orangefarbenen Segment endet, dem unmittelbar ein kurzes schwarzes Segment folgt. Die Grundfarbe des Körpers ist olivgrün, manchmal dunkelgrünlich-schwarz, mit einem häufigen Anteil von 25 (20–28) dünnen, hellgrünen Streifen, die sich über die gesamte Körperlänge bis zum Schwanzflossenansatz erstrecken. Die Anzahl der Streifen variiert zwischen 43 und 55, im Mittel 48,5. Die schmalen Streifen verlaufen in der Regel vertikal über die gesamte Körperhöhe, aber viele Individuen weisen einzigartige Variationen auf, wie z. B. Gabelungen, Querverbindungen oder Unterbrechungen in einem Muster, das an Fingerabdruckrillen erinnert (Streifen werden gezählt, wenn sie mehr als ein Drittel der Körperhöhe ausmachen). Alle Flossen sind transparent und werden bei größeren Tieren dunkler.
Der Artname "harveyi " würdigt Dr. Guy Harveys umfassende Unterstützung der Forschung und des Schutzes von Haien und Sportfischen in der Region.
Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.
https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#
Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!






Dan Schofield, UK