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Lobophyllia costata Großpolypige Steinkoralle

Lobophyllia costata wird umgangssprachlich oft als Großpolypige Steinkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 300 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Lobophyllia costata

Eingestellt von robertbaur.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Prof. Dr. Francesca Benzoni, Italien Bilddetail


Steckbrief

lexID:
10387 
AphiaID:
207393 
Wissenschaftlich:
Lobophyllia costata 
Umgangssprachlich:
Großpolypige Steinkoralle 
Englisch:
Lobophyllia Costata 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Lobophylliidae (Familie) > Lobophyllia (Gattung) > costata (Art) 
Erstbestimmung:
(Dana, ), 1846 
Vorkommen:
Indischer Ozean, Madagaskar, Mauritius, Mosambik, Ost-Afrika, Seychellen 
Meerestiefe:
2 - 10 Meter 
Größe:
bis zu 150cm 
Temperatur:
23°C - 26°C 
Futter:
Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Zooplankton (Tierisches Plankton), Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 300 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-01-27 07:46:50 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Lobophyllia costata sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Lobophyllia costata interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Lobophyllia costata bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Lobophyllia costata (Dana, 1846)

Die Kolonien sind flach bis halbkugelförmig und konnen eine Fläche bis zu 1,5 Meter Durchmesser am Riff bedecken..
Sie haben stoßzahnähnliche, monozentrische Koralliten.

Habitat: seichte, obere Riffpisten und Lagunen bis 10 Meter Tiefe.

Häufigkeit: Selten.

Nach der allgemeinen Erfahrung sind Lobophyllia-Korallen etwas empfindlicher, was Wasserqualität, Licht, Vernesselungen oder mechanische Verletzungen angeht, als z.B. Platygyra, Montastrea, Favia usw.

Lobophyllia selber nesseln in der Regel nicht sehr kräftig, so dass z.B. Röhrenkorallen in direkter Nachbarschaft noch wachsen und sie sogar bedrängen können.

Die Beleuchtung ist etwas differenziert zu sehen, und kann je nach Tier mittel oder auch stark sein(differenziert vor allem auch wegen einigen innerartlichen Tiefwasserkorallen). Sie ist daher am besten vorerst im mittleren Lichtbereich an zu siedeln. Nach oben oder unten kann man sie immer noch setzen!

Die Strömung sollte, wie bei vielen LPS-Korallen, nicht zu stark bzw. auf keinen Fall direkt sein, da sonst die Septen das Gewebe zerschneiden bzw. beschädigen können.

Es gibt viele Aquarianer, die bei diesem Tier auf eine Zusatzfütterung schwören, wobei man hier festhalten muss, dass andere Aquarianer mit der Fütterung auch negative Erfahrungen gemacht haben. Zu kleines Futter wird eingeschleimt, großes Futter wird oft nicht richtig festgehalten. Man muss man austesten, welche Art Futter gut verwerten werden kann.

Synonym:
Mussa costata Dana, 1846 (basionym, previous combination)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Cnidaria (Phylum) > Anthozoa (Class) > Hexacorallia (Subclass) > Scleractinia (Order) > Lobophylliidae (Family) > Lobophyllia (Genus) >

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