Haltungsinformationen
Merkmale Lobophyllia rowleyensis: Die Kolonien sind abgeflacht, helm- oder kuppelförmig und können einen Durchmesser von mehreren Metern erreichen. Die Koralliten sind subcerioid angeordnet oder bilden kurze, flache, 8–20 mm breite Täler, die durch dicke Wände voneinander getrennt sind. Das Gewebe über den Septen unterscheidet sich meist in Farbe und/oder Textur von dem über den Costae. Septen und Costae sind kräftig und weisen große, stumpfe Zähne auf.
Farbe: Im Nordwesten Australiens sind die Kolonien einheitlich blaugrau gefärbt, oder die Täler weisen konzentrische cremefarbene und grüne Muster auf. In Südostasien zeigen die Kolonien ein weitaus breiteres Farbspektrum, einschließlich leuchtendem Rot, Gelb und Grün.
Ähnliche Arten: Die Details der Koralliten ähneln denen von Parascolymia vitiensis.
Lebensraum: Untere Riffhänge, geschützt vor Wellenschlag.
Häufigkeit: Lokal bisweilen häufig.
Der Artname "rowleyensis" bezieht sich auf die Rowley Shoals, eine Gruppe von unbewohnten Korallenriffen im Indischen Ozean vor der Nordwestküste Australiens.
Lobophyllia rowleyensis ist in Deutschland zwar schon ab und zu zu finden, aber doch eher selten. Sie sind mit ihrer Ausfärbung echte Schönheiten.
Früher wurden sie meist unter den Namen Scolymia vitiensis verschickt und auch so bezeichnet.Bei der Haltung ist es wirklich wichtig, die Tiere nicht zu hell zu stellen. Wer sie nach oben, unter eine starke Lichtquelle stellt, wird nicht viel Freude daran haben.Also eher Bodenzone bzw. Schattenbereich ist angesagt. Ansonsten sind es dankbare Pfleglinge im Riffaquarium, die gute Umwelbedingungen mit tollen Farben danken.
In den USA werden zeitweise hierfür Preis von 300 bis 500 Dollar je Tier bezahlt, je nach Größe und Ausfärbung.
Es ist die einzige Art der Gattung.
Synonyme:
Australomussa rowleyensis Veron, 1985 · unaccepted > superseded combination (basionym)
Parascolymia rowleyensis (Veron, 1985) · unaccepted > superseded combination






denis811