Haltungsinformationen
Syngnathus californiensis Girard, 1854
Die Bucht-Seenadel oder Kelp-Seenadel kommt von Alaska bis nach Mexiko an der Westküste Amerikas im östlichen Pazifik vor, gilt aber überwiegend als Kaltwassertier. Im Meer lebt die Seenadel überwiegend in Seegrasbetten aus dem Gewöhnlichen Seegras (Zostera marina Linnaeus, 1753), die wenig mobile Art verbringt ihr gesamtes Leben in diesem Biotop.
Häufig im Seegras von Buchten und Flussmündungen, manchmal auch in flachen Offshore-Gewässern. Ernährt sich von Krebstieren. Weibchen größer als Männchen. Ovovivipar. Das Männchen trägt die Eier in einer Bruttasche unter dem Schwanz.
Syngnathus californiensis gilt aus ausgesprochen Indikatorart für Seegrasbetten, da sie von ihnen primär abhängig ist.Obwohl einige Tiere auch aus Bereichen mit Sand- und Kieselsubstraten gesichtet wurden, würde die Art verschwinden, wenn ihr Haupt-Biotop, die Seegraswiesen, verschwinden würden.
Synonymie:
Siphostoma griseolineatum (Ayres, 1854) · unaccepted > junior subjective synonym
Syngnathus californiensis californiensis Storer, 1845 · unaccepted (senior synonym)
Syngnathus californiensis leptorhynchus Girard, 1854 · unaccepted (senior synonym)
Syngnathus griseolineatus Ayres, 1854 · unaccepted > junior subjective synonym
Syngnathus leptorhynchus Girard, 1854 · unaccepted > junior subjective synonym
Unterarten (2)
Subspecies Syngnathus californiensis californiensis Storer, 1845 accepted as Syngnathus californiensis Storer, 1845 (senior synonym)
Subspecies Syngnathus californiensis leptorhynchus Girard, 1854 accepted as Syngnathus leptorhynchus Girard, 1854 accepted as Syngnathus californiensis Storer, 1845 (senior synonym)
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Die Bucht-Seenadel oder Kelp-Seenadel kommt von Alaska bis nach Mexiko an der Westküste Amerikas im östlichen Pazifik vor, gilt aber überwiegend als Kaltwassertier. Im Meer lebt die Seenadel überwiegend in Seegrasbetten aus dem Gewöhnlichen Seegras (Zostera marina Linnaeus, 1753), die wenig mobile Art verbringt ihr gesamtes Leben in diesem Biotop.
Häufig im Seegras von Buchten und Flussmündungen, manchmal auch in flachen Offshore-Gewässern. Ernährt sich von Krebstieren. Weibchen größer als Männchen. Ovovivipar. Das Männchen trägt die Eier in einer Bruttasche unter dem Schwanz.
Syngnathus californiensis gilt aus ausgesprochen Indikatorart für Seegrasbetten, da sie von ihnen primär abhängig ist.Obwohl einige Tiere auch aus Bereichen mit Sand- und Kieselsubstraten gesichtet wurden, würde die Art verschwinden, wenn ihr Haupt-Biotop, die Seegraswiesen, verschwinden würden.
Synonymie:
Siphostoma griseolineatum (Ayres, 1854) · unaccepted > junior subjective synonym
Syngnathus californiensis californiensis Storer, 1845 · unaccepted (senior synonym)
Syngnathus californiensis leptorhynchus Girard, 1854 · unaccepted (senior synonym)
Syngnathus griseolineatus Ayres, 1854 · unaccepted > junior subjective synonym
Syngnathus leptorhynchus Girard, 1854 · unaccepted > junior subjective synonym
Unterarten (2)
Subspecies Syngnathus californiensis californiensis Storer, 1845 accepted as Syngnathus californiensis Storer, 1845 (senior synonym)
Subspecies Syngnathus californiensis leptorhynchus Girard, 1854 accepted as Syngnathus leptorhynchus Girard, 1854 accepted as Syngnathus californiensis Storer, 1845 (senior synonym)
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Karen Cram, Canada