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Gorgasia barnesi Röhrenaal

Gorgasia barnesi wird umgangssprachlich oft als Röhrenaal bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
12666 
AphiaID:
277874 
Wissenschaftlich:
Gorgasia barnesi 
Umgangssprachlich:
Röhrenaal 
Englisch:
Barnes' Garden Eel 
Kategorie:
Röhrenaale 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Anguilliformes (Ordnung) > Congridae (Familie) > Gorgasia (Gattung) > barnesi (Art) 
Erstbestimmung:
Robison & Lancraft, 1984 
Vorkommen:
Alor, Ambon, Australien, Bali, Bandasee, Indonesien, Korallenmeer, Molukken, Papua-Neuguinea, Philippinen, Queensland (Australien), Salomon-Inseln, Salomonen, Vanuatu 
Meerestiefe:
5 - 20 Meter 
Größe:
bis zu 121cm 
Temperatur:
26,7°C - 30,5°C 
Futter:
Invertebraten (Wirbellose), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-12-30 14:00:29 

Haltungsinformationen

Röhrenaale wie Gorgasia barnesiverbringen ihr ganzes Leben in ihrer Wohnröhre, soweit so gut, wenn dem so wäre, so stellt sich die Frage, wie dann eine Vermehrung der Röhrenaale vonstatten gehen soll?

Hierzu existieren verschiedene Theorien:

Eichler und Myers
Die Vermehrung der Röhrenaale verläuft nach Untersuchungen dieser Forscher so ab, dass sich immer nur benachbarte Tiere durch den Sand aufeinander zu bewegen.
Dabei sollen die Hinterleiber der Aale allerdings in den eigenen Röhren verbleiben, wie es in einer solchen Situation zu einer Kopulation oder einer anderweitigen Übergabe des Spermas kommen soll, ist aber unklar.

Patzner und Moosleitner:
Nach Sicht dieser beiden Wissenschaftlern sollen die Männchen in der Paarungszeit zu den weiblichen Röhrenaalen schwimmen und sie in ihren Wohnröhren begatten.

Wie schaffen es die Aale, sich so lange in ihren Röhren aufzuhalten?
Aus einer Drüse am Schwanzende sondern die Tiere ein bestimmtes Sekret ab, das die Wohnröhre verfestigt und ein Nachrutschen von Sedimenten verhindert.

Röhrenaale können in einem Aquarium mit einer tiefen Sandschicht von fortgeschrittenen Aquarianern gut gehalten werden, ob dies allerdings auch für Heteroconger taylori gilt, muss noch erwiesen werden.
Allerdings dürfte eine solcher Nachweis schwierig sein, da der Aal nicht importiert wird.

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