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Limaria hians Feilenmuschel

Limaria hians wird umgangssprachlich oft als Feilenmuschel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig. Es wird ein Aquarium von mindestens 240 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Foto: Baleal, Ferrel, Leiria, Portugal, Ost-Atlantik

Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers João Pedro Silva, Portugal Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13344 
AphiaID:
140235 
Wissenschaftlich:
Limaria hians 
Umgangssprachlich:
Feilenmuschel 
Englisch:
Gaping File Shale 
Kategorie:
Muscheln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Bivalvia (Klasse) > Limida (Ordnung) > Limidae (Familie) > Limaria (Gattung) > hians (Art) 
Erstbestimmung:
(Gmelin, ), 1791 
Vorkommen:
Azoren, Indonesien, Kanarische Inseln, Mittelmeer, Philippinen, Portugal, Spanien 
Meerestiefe:
1 - 120 Meter 
Größe:
2 cm - 2,5 cm 
Temperatur:
17,5°C - 26°C 
Futter:
Austerneier, Fischeier, Lobstereier, Nahrungsspezialist, Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Ruderfußkrebse (Copepoden) 
Aquarium:
~ 240 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-11-04 12:16:47 

Haltungsinformationen

Dicke Fransen orangefarbener oder roter Tentakel ragen rund um den Rand der Schale von Limaria hians hervor.
Wie die Tentakel der Anemonen haben sie die Kraft, sich festzuhalten. Das Tier ist schwimmfähig; wenn es sich niedergelassen hat, baut es mit seinen Byssusfäden ein Nest aus Kies und Muschelresten. Juvenile Muscheln vergesellschaften sich oft, mehrere in einem Nest.

Diese Muscheln fressen vor allem eher Phytoplankton - nicht unbedingt Zooplankton.
Andre Luty führte dazu an: Im Aquarium kann man mit Austerneiern oder Lobstereiern immer mal etwas mehr Energie (Fette) zuführen.

Die Muschel ist in der Lage, in ruckartigen Bewegungen eigenständig zu schwimmen und sucht sich dabei gelegentlich Standorte hinter den lebenden Steinen aus. Hier kann eine regelmäßige, kontrollierte Nahrungsaufnahme nicht gewährleistet werden!

In Fischbecken werden die Muscheln beim geringsten Anzeichen einer Krankheit von den Fischen angegriffen und gefressen.
Das Muschelfleisch wird von vielen Fischen geschätzt.

Haltung ganz sicher nicht annähernd einfach, da gerade das richtige Futter wichtig ist!
Sollte nur von erfahrenen Aquarianer gekauft werden, die auch wissen, wie man sie füttern muss.

Licht: ist bei dem Tier eher ungeordnet...

Synonyme:
Lima aperta G. B. Sowerby II, 1843
Lima dehiscens Conrad, 1837
Lima hians (Gmelin, 1791)
Lima laevigata Risso, 1826
Lima levigata Risso, 1826
Lima oblonga S. V. Wood, 1839
Lima tenera W. Turton, 1825
Lima tenuis Leach in Gray, 1852
Lima vitrina T. Brown, 1827
Mantellum hians (Gmelin, 1791)
Mantellum hians var. meditteranea di Monterosato, 1884
Ostrea glaciata Salis, 1793
Ostrea hians Gmelin, 1791
Radula hians (Gmelin, 1791)
Radula hians var. transiens Cerulli-Irelli, 1907

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