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Cribrinopsis albopunctata Anemone

Cribrinopsis albopunctata wird umgangssprachlich oft als Anemone bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Jeff Goddard, USA

Foto: Kalifornien, USA

Eine juvenile Anemone zwischen Rotalgen
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Jeff Goddard, USA Copyright Jeff Goddard, USA Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13489 
AphiaID:
240769 
Wissenschaftlich:
Cribrinopsis albopunctata 
Umgangssprachlich:
Anemone 
Englisch:
Sea Anemone 
Kategorie:
Anemonen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Actiniaria (Ordnung) > Actiniidae (Familie) > Cribrinopsis (Gattung) > albopunctata (Art) 
Erstbestimmung:
Sanamyan & Sanamyan, 2006 
Vorkommen:
Kamchatka , Nord-Ost-Pazifik, Nord-West-Pazifik, Russland, Westküste USA 
Meerestiefe:
9 - 26 Meter 
Größe:
bis zu 7cm 
Temperatur:
6°C - 12°C 
Futter:
Invertebraten (Wirbellose), Karnivor (fleischfressend), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-12-31 11:54:52 

Haltungsinformationen

Cribrinopsis albopunctata ist eine häufige und im Nordpazifik weit verbreitete Art, die oft fälschlicherweise als Urticina lofotensis bezeichnet wurde / wird.
Tatsächlich ist Urticina lofotensis ein ungültiger Name, der ursprünglich auf eine ganz andere europäische Art angewendet wurde, die heute als Urticina eques (Gosse, 1858) bekannt ist.

Die Tatsache, dass die pazifischen Exemplare, die als "Urticina lofotensis" bekannt sind, nicht zu dieser Art gehören, wurde von europäischen Taxonomen seit langem erkannt (z.B. Manuel, 1981, 1988, Den Hartog, 1986) und in der Publikation (Sanamyan, Sanamyan, 2006) ausführlich diskutiert.
Tatsächlich ließ schon ein kurzer Blick auf die Fotos von lebenden europäischen und pazifischen Exemplaren keinen Zweifel daran, dass sie zu verschiedenen Arten gehören, die ursprüngliche europäische "Urticina lofotensis" ist eine ganz andere Art, die äußerlich der pazifischen Anemone nicht ähnelt.
Die pazifische Art hat weiße, immer gut sichtbare Warzen auf der meist gleichmäßig gefärbten karminroten Säule.
Bei den europäischen Arten sind die Verrucae kleiner, meist unauffällig, sie können weißlich sein, haben aber oft die gleiche Farbe wie die Säule und die Arten sehen völlig anders aus.
Erstaunlicherweise wird "Urticina lofotensis" trotz dieser ausgeprägten Unterschiede auf vielen Websites und in Internet-Datenbanken immer noch fälschlicherweise als gültige pazifische Art aufgeführt.
Die internen morphologischen Unterschiede zwischen pazifischen und europäischen Arten sind sogar noch ausgeprägter - tatsächlich gehören diese beiden Arten zu zwei verschiedenen Gattungen mit unterschiedlicher interner Morphologie und unterschiedlichem Satz von Nematocysten (Stechkapseln): der gültige Name für europäische "Urticina lofotensis" ist Urticina eques, und der gültige Name für pazifische "Urticina lofotensis" ist Cribrinopsis albopunctata.

Bei den meisten Exemplaren von Cribrinopsis albopunctata ist die zylindrische Säule dunkelrot oder zinnoberrot, manchmal blasser, rosafarben oder weiß und wird zur Basis hin blasser. Weiße klebrige Warzen sind in Längsreihen angeordnet. An der Säule können einige angeheftete Kiespartikel oder zerbrochene Muscheln vorhanden sein oder auch nicht.
Die Mundscheibe ist meist von der gleichen Grundfarbe wie die Säule, manchmal aber auch anders gefärbt, grünlich oder olivfarben.
Dunkelrote radiale Bänder, die von der Mitte der Mundscheibe ausgehen, umranden die Tentakelbasen und bilden ein charakteristisches Farbmuster.
Bei den blassen oder weißen Exemplaren kann die Scheibe einheitlich gefärbt sein.
Die Tentakel sind konisch, spitz und etwas länger als der Radius der Mundscheibe, einheitlich rot, rosa oder weiß über den größten Teil ihrer Länge gefärbt, gewöhnlich mit dem weißen Fleck an den Basen.

Die Nachweise aus Ostkamtschatka stammen aus 9 bis 26 m Tiefe und die Art kommt hier offenbar nicht in der Gezeitenzone vor.
Ein Exemplar wurde in einem Gezeitentümpel auf den Commander Islands gefunden. Die Exemplare sind immer an den Seiten oder Oberseiten von Steinen angeheftet und sind nie im Sand vergraben. Die Säule kann, muss aber nicht, einige anhaftende Schotterpartikel oder zerbrochene Schalen aufweisen.

Aquaristische Haltungserfahrungen mit dieser hübschen Anemone fehlen.

Bilder

Allgemein


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