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Parioglossus aporos Porenlose Pfeilgrundel

Parioglossus aporos wird umgangssprachlich oft als Porenlose Pfeilgrundel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. Gerald (Gerry) Robert Allen, Australien

Foto: Raja Ampat Islands, West Papua, Indonesien


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Gerald (Gerry) Robert Allen, Australien

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
17820 
AphiaID:
278745 
Wissenschaftlich:
Parioglossus aporos 
Umgangssprachlich:
Porenlose Pfeilgrundel 
Englisch:
Poreless Dartfish 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Gobiiformes (Ordnung) > Microdesmidae (Familie) > Parioglossus (Gattung) > aporos (Art) 
Erstbestimmung:
Rennis & Hoese, 1985 
Vorkommen:
Endemische Art, Indonesien, Papua Barat (West-Neuguinea / West Papua), Raja Ampat, Sulawesi, West-Pazifik 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
1 - 8 Meter 
Habitate:
Korallenriffe, Küstengewässer, Mangrovenzonen 
Größe:
bis zu 3,1cm 
Temperatur:
27°C - 30°C 
Futter:
Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Karnivor (fleischfressend), Krustentierlarven, Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
DD ungenügende Datengrundlage 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2025-10-27 18:07:08 

Haltungsinformationen

Parioglossus aporos ist eine weitere kleine Pfeilgrundel, die in Mangroven, manchmal in der Nähe von Korallenriffen kleine Ansammlungen bildet .

Kurzbeschreibung:
Schuppen sind vom Operculumrand bis zum Ende des Schwanzstiels vorhanden, fehlen aber der dorsolateralen Körperfläche, der Mittellinie des Bauches, und der Brustflossenbasis, daher die Bezeichnung "schuppenlos bzw. poreless".

Der Mund der Grundel ist in einem Winkel von 60-70° zur Längsachse des Körpers geneigt.

Männchen haben 1 - 4 Rückenflossenstacheln, die zunehmend länger werden, wobei Stachel 4 länger ist als Stachel 5, und 5 länger als Nr. 6;
Die Rückenflossenstacheln 3 - 5 sind bei Männchen über 21 mm verlängert, Stachel 4 reicht über den zweiten Rückenflossenansatz hinaus;

Bei den Weibchen sind keine Stacheln verlängert, die Stacheln 2 - 5 sind etwa gleich lang und länger als die Stacheln 1 und 6; die vorderen Rücken- und Afterflossenstrahlen 2 - 4 sind bei den Männchen am längsten, die hinteren Strahlen werden bis zum letzten Strahl, der länger als der vorletzte Strahl ist, etwas kürzer.

Die vorderen Rücken- und Afterflossenstrahlen 3 - 5 sind bei den Weibchen am längsten, die Strahlen werden nach hinten hin kürzer.
Die letzten Strahlen reichen bei beiden Geschlechtern nicht über den Schwanzstiel hinaus

Die Brustflossen sind länglich, die Schuppen vom Operculumrand bis zum Ende des Schwanzstiels vorhanden, an der dorsolateralen Körperfläche, der Mittellinie des Bauches und der Brustflossenbasis fehlend.

Etymologie:
De Artname "aporos" stannt aus dem Griechischen, a = ohne und poras = Poren, benannt nach dem Fehlen von Kopfporen.

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