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Parioglossus interruptus Pfeilgrundel

Parioglossus interruptus wird umgangssprachlich oft als Pfeilgrundel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. Gerald (Gerry) Robert Allen, Australien

Foto El Nido, Palawan, Philippinen


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Gerald (Gerry) Robert Allen, Australien

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
17872 
AphiaID:
Wissenschaftlich:
Parioglossus interruptus 
Umgangssprachlich:
Pfeilgrundel 
Englisch:
Interrupted Dartfish 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Gobiiformes (Ordnung) > Microdesmidae (Familie) > Parioglossus (Gattung) > interruptus (Art) 
Erstbestimmung:
Suzuki & Senou, 1994 
Vorkommen:
Indonesien, Japan, Malaysia, Papua Barat (West-Neuguinea / West Papua), Papua-Neuguinea, Philippinen 
Meereszone:
Supratidal (Supralitoral), Spritzwasserzone oberhalb der Hochwasserlinie außerhalb des Gezeitenbereiches, die nur bei Sturmflutereignissen kurzzeitig vom Wasser bedeckt wird 
Meerestiefe:
0 - 1 Meter 
Habitate:
Brackwasser, Flüsse, Korallenriffe, Mangrovenzonen 
Größe:
bis zu 3cm 
Temperatur:
27°C - 30°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2025-11-12 17:52:05 

Haltungsinformationen

Diese kleine Pfeilgrundel bildet Ansammlungen nahe der Oberfläche von Meeresseen, Gezeitenströmen, Mangrovengebieten und manchmal in der Nähe von Korallenriffen.

Bei Ebbe sucht Parioglossus interruptus Zuflucht in durchlöcherten Mangrovenhölzern, um hohen Wassertemperaturen zu entgehen, genügend Wasser zum Atmen zu haben, Schutz vor Räubern zu finden und um in der Ebbephase nicht auszutrocknen.

Innerhalb der Mangrovenwurzeln liegt die Tageshöchsttemperaturen um 6,5 ° Celsius niedriger sind als in den angrenzenden Gezeitentümpeln.
Dieses Verhalten der Pfeilgrundel wird multifunktionale Anpassung genannt.

Die maximale Gesamtlänge beträgt 3 cm (Allen und Erdmann 2012).

Etymologie. Der spezifische Name „interruptus“ bezieht sich auf die Unterbrechung des seitlichen Bandes, das sich nicht bis zur Basis der Schwanzflosse erstreckt.

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