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Naria erosa Erodierte Kauri

Naria erosa wird umgangssprachlich oft als Erodierte Kauri bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Bas Johan

Naria erosa,Anse Vata, Nouméa 98800, Nouvelle-Calédonie 2024


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Bas Johan Bas Johan. Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18049 
AphiaID:
Wissenschaftlich:
Naria erosa 
Umgangssprachlich:
Erodierte Kauri 
Englisch:
Eroded Cowrie, Gnawed Cowie 
Kategorie:
Gehäuseschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Littorinimorpha (Ordnung) > Cypraeidae (Familie) > Naria (Gattung) > erosa (Art) 
Erstbestimmung:
(Linnaeus, ), 1758 
Vorkommen:
Aldabra-Gruppe, Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), Hawaii, Indischer Ozean, Indopazifik, Kenia, Komoren, La Réunion, Madagaskar, Malaysia, Maskarenen, Mauritanien, Mauritius, Mosambik, Neukaledonien, Philippinen, Seychellen, Somalia, Süd-Afrika, Tansania 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
Meter 
Habitate:
Gezeitenriffe, Lagunen, Meerwasser, Unter Felsen 
Größe:
4,5 cm - 7,5 cm 
Temperatur:
23,9°C - 29°C 
Futter:
Algen , Räuberische Lebensweise 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-01-13 20:53:57 

Haltungsinformationen

Naria erosa (Linnaeus, 1758)

Kauri- oder Porzellanschnecken sind Meereschnecken, die überwiegend in tropischen Gewässern in flachem Wasser in Korallenriffen leben.Der Mantel umhüllt bei diesen Schnecken das Gehäuse fast vollständig, kann jedoch bei Gefahr eingezogen werden.Er schützt das Gehäuse vor Ablagerungen und Verschmutzungen, so dass leere Gehäuse stets eine saubere glänzende Oberfläche aufweisen. Je nach Art ernähren sich Kaurischnecken omnivore, herbivore oder von Aas.

Beschreibung Naria erosa: Das Gehäuse dieser recht häufigen Kaurischnecken erreicht im Durchschnitt eine Länge von 32–38 Millimetern, mit einer maximalen Größe von 75 Millimetern und einer minimalen Größe von 15 Millimetern bei ausgewachsenen Tieren. Der Rücken ist gelbockerfarben oder hellbraun mit vielen kleinen weißen Flecken. Die Gehäusespitzen weisen dunkelbraune Flecken auf. Nahe dem Rand befindet sich an jeder Seite ein annähernd rechteckiger, dunkelbrauner Bereich. Die Unterseite ist weiß bis hellbeige mit dünnen Querstreifen.

Nachts bedeckt der stark papillöse, bräunliche Mantel die Schale der lebenden Kaurischnecken in der Regel vollständig und tarnt das Tier perfekt.

Diese Kaurischnecken leben in warmen tropischen Gewässern, in flachen Gezeitenriffen oder in Lagunen in einer Tiefe von etwa 2–10 Metern. Wie die meisten anderen Kaurischnecken verstecken sie sich tagsüber meist unter Steinplatten, wobei sie den Mantel in die Schale zurückziehen. Sie fressen nur in der Dämmerung.

Naria erosa wird von WoRMS als Algengrazer, aber auch räuberische Art geführt. Was genau zum Nahrungsspektrum der Kauri gehört, ist nicht bekannt.

Im gesamten Indopazifik weit verbreitet, findet man Naria erosa unter Steinen in flachen Gewässern, jedoch selten lebend in Hawaii. Subfossilien sind häufig in alten Riffen oberhalb des Meeresspiegels und in Baggergut zu finden.

Synonyme:
Cypraea (Luponia) erosa Linnaeus, 1758 · unaccepted > superseded combination
Cypraea erosa Linnaeus, 1758 · unaccepted (original combination)
Cypraea flavicula Lamarck, 1810 · unaccepted
Erosaria erosa (Linnaeus, 1758) · unaccepted

Unterarten (2)
Subspecies Naria erosa chlorizans (Melvill, 1888)
Subspecies Naria erosa erosa (Linnaeus, 1758)

Weiterführende Links

  1. sealifebase (en). Abgerufen am 13.01.2026.
  2. Wikipedia (en). Abgerufen am 13.01.2026.

Bilder

Allgemein


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