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Fusigobius taipinensis

Fusigobius taipinensis wird umgangssprachlich oft als bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Journal of the Ocean Science Foundation

Foto: Insel Atauro, Timor-Leste, Bandasee

/ ca. 30 mm SL, / 60 Meter Tiefe / Fotograf M.V. Erdmann
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Journal of the Ocean Science Foundation . Please visit www.oceansciencefoundation.org for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18435 
AphiaID:
Wissenschaftlich:
Fusigobius taipinensis 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Fusigobius (Gattung) > taipinensis (Art) 
Vorkommen:
Bandasee, Spratly-Inseln, Südchinesisches Meer, Taiwan, Timor-Leste (Ost-Timor) 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
- 15 Meter 
Habitate:
Geröllböden, Sandige Meeresböden 
Größe:
2,84 cm - 3,00 cm 
Temperatur:
°C - 29°C 
Futter:
Invertebraten (Wirbellose), Karnivor (fleischfressend), Krustentiere, Ruderfußkrebse (Copepoden), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-06-27 13:16:32 

Haltungsinformationen

Die inzwischen 12te Art der Gattung Fusigobuis wurde 2024 um die Taiping-Insel im Südchinesischen Meer in für Taucher gut erreichbaren Tiefen um 15 Metern entdeckt.

Folgende Arten der Gattung sind aktuell anerkannt, es ist aber davon auszugehen, dass weitere Arten folgen werden.
Fusigobius aureus
Fusigobius duospilus
Fusigobius gracilis
Fusigobius humeralis
Fusigobius inframaculatus
Fusigobius longispinus
Fusigobius maximus
Fusigobius melacron
Fusigobius neophytus
Fusigobius pallidus
Fusigobius signipinnis
Fusigobius taipinensis

Beschreibung:
Körper und Kopf der Grundel sind halbtransparent und weisen kleine, leuchtend gelbe, runde Flecken und einige winzige weiße Punkte auf.
Eine Reihe unterbrochener gelber Flecken verläuft vom unteren Rand der Augenhöhle bis zur Oberlippe.
Die Wange weist eine ähnliche, parallele Reihe gelber Markierungen auf.

An der Basis der Brustflosse befinden sich zwei leuchtend gelbe, runde Flecken mit einem weißen Mittelstreifen.
Die seitliche Mittellinie weist am Rumpf eine horizontale Reihe von 8–9 leuchtend gelben Flecken auf, die kleiner als die Pupille sind.
Der übrige Rumpf ist mit kleineren gelben, runden Flecken übersät.

An der Basis der Schwanzflosse befindet sich eine mittig angeordnete, dreieckige, gelbe bis graugelbe Markierung.
Die erste Rückenflosse weist im oberen Viertel vor dem dritten Stachelstrahl einen tiefschwarzen Fleck auf, in der oberen Hälfte zwischen dem fünften und sechsten Stachelstrahl befindet sich eine kleinere, längliche, tiefschwarze Markierung, und ihre Membran ist mit einigen kleineren gelben Flecken und einigen grauen bis schwarzen Punkten versehen.

Die zweite Rückenflosse weist 3–4 Reihen winziger gelber, runder Flecken auf.

Die Bauchflossen sind etwas durchscheinend und mit winzigen weißen Punkten versehen.

Die Afterflosse weist im äußeren 2/3-Bereich einige kleine gelbe Flecken und an der Basis einige winzige weiße Punkte auf.

Die Schwanzflosse ist durchscheinend und weist drei Hauptreihen kleiner gelber Flecken auf, die strahlenförmig angeordnet sind.

Ähnliche Art:
Fusigobius taipinensis ist morphologisch nah verwandt mit Fusigobius duospilus, lässt sich jedoch anhand mehrerer wichtiger Färbungsmerkmale an der ersten Rückenflosse oder am Körper eindeutig unterscheiden.

Etymologie.
Der Artname „taipinensis“ bezieht sich auf den Typusfundort, die Insel Taiping, die größte Insel der Republik China (Taiwan), die in der Nähe der Nansha-Inseln im Südchinesischen Meer liegt. Die neu beschriebene Art ist dort häufiger anzutreffen als jede andere Fusigobius-Art, die auf der Insel gesammelt wurde.
Diese Region könnte auch als wichtiger Lebensraum für die vorliegende Art dienen.
Im Gegensatz dazu ist die Art, obwohl sie auch im Süden Taiwans vorkommt, im Vergleich zu allen anderen Arten, die bei den Mitgliedern ihrer Gattung beobachtet wurden, tatsächlich eine sehr seltene Art.

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Allgemein


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