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Fusigobius gracilis Schlanke Sandgrundel

Fusigobius gracilis wird umgangssprachlich oft als Schlanke Sandgrundel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. Robert A. Patzner, Österreich

Foto: Milne Bay, Papua Neuguinea

/ September 2000
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Robert A. Patzner, Österreich

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18441 
AphiaID:
Wissenschaftlich:
Fusigobius gracilis 
Umgangssprachlich:
Schlanke Sandgrundel 
Englisch:
Slender Sandgoby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Gobiiformes (Ordnung) > Gobiidae (Familie) > Fusigobius (Gattung) > gracilis (Art) 
Erstbestimmung:
(Randall, ), 2001 
Vorkommen:
Ambon, Chesterfieldinseln, Fidschi, Great Barrier Riff, Halmahera, Indonesien, Japan, Korallenmeer (Ost-Australien), Lembeh-Straße, Marshallinseln, Neukaledonien, Okinawa, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Queensland (Ost-Australien), Raja Ampat, Ryūkyū-Inseln, Salomonensee, Sulawesi, Sulawesi Utara, Tonga, Vanuatu 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
6 - 18 Meter 
Habitate:
Barriere-Riffe, Bodenlebendes Meerestier (demersal), Felsenriffe, Geröllböden, Korallenriffe, Meerwasser / Salzwasser, Sandige Meeresböden 
Größe:
3 cm - 5,3 cm 
Temperatur:
24,9°C - 29,3°C 
Futter:
Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Karnivor (fleischfressend), Krustentiere, Ruderfußkrebse (Copepoden), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-06-27 13:59:50 

Haltungsinformationen

Fusigobius gracilis, die schlanke Sandgrundel, wurde bereits 2001 von Dr. John (Jack) Randall erstbeschrieben, die Grundel kommt hauptsächlich auf Sand- und Geröllböden in Riffnähe vor.

Die Grundel ist durchscheinend, wird jedoch später undurchsichtig weiß.
Die vorhandenen Basal- und Schulterflecken sind schwarz; eine Reihe von 6 mittelseitigen dunklen Flecken mit orange-gelben Zentren;

Kopf und Körper sind mit zahlreichen sehr kleinen orange-gelben Flecken versehen, von denen die meisten schwärzliche Zentren aufweisen.
Die Flecken am Kopf stehen in schrägen Reihen, eine davon verläuft vom Auge über die Lippen, unterhalb der Auges ist ein diffuser dunkler Fleck zu erkennen.

Rücken- und Schwanzflossen sind durchscheinend, fein weiß gesprenkelt, mit vereinzelten kleinen orangefarbenen-gelben Flecken.
Eine orangefarbene Linie mit dunklem Zentrum erstreckt sich vom äußeren Teil der ersten Membran der ersten Rückenflosse bis zur Basis des zweiten Stachels.

After- und Bauchflossen sind weiß, die Brustflossen haben weißlichen Strahlen und transparenten Membranen.

Etymologie: Diese Art wurde nach dem lateinischen Wort „gracilis“ benannt, da sie die schlankste Art der Gattung ist.

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