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Jorunna davidbowieii David Bowie Sternschnecke

Jorunna davidbowieii wird umgangssprachlich oft als David Bowie Sternschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Jeff Goddard, USA

Jorunna davidbowieii, Monroe County, FL, USA 2022

Eines von drei Exemplaren, die bei Ebbe an der Unterseite von Pflastersteinen gefunden wurden.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Jeff Goddard, USA Copyright Jeff Goddard, USA. Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18649 
AphiaID:
932601 
Wissenschaftlich:
Jorunna davidbowieii 
Umgangssprachlich:
David Bowie Sternschnecke 
Englisch:
David Bowie Nudibranch 
Kategorie:
Nacktschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Nudibranchia (Ordnung) > Discodorididae (Familie) > Jorunna (Gattung) > davidbowieii (Art) 
Erstbestimmung:
Ortea & Moro, 2016 
Vorkommen:
Florida, Kuba, USA 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
- 1 Meter 
Habitate:
Gezeitenzone, Meerwasser, Unter Felsen, unter Steinen 
Größe:
0,4 cm - 2,5 cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Karnivor (fleischfressend), Nahrungsspezialist, Schwämme 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-09-29 19:47:52 

Haltungsinformationen

Jorunna davidbowieii Ortea & Moro, 2016

Typuslokalität zur Beschreibung von Jorunna davidbowieii ist Reparto Náutico, Havanna, Kuba, 23.06.1988, ein lebendes Exemplar von 25 × 18 mm; unter Steinen in 1 m Tiefe.

Beschreibung Jorunna davidbowieii: Die allgemeine Körperfärbung lebender Tiere in ihrer natürlichen Umgebung ist weiß, mehr oder weniger durchscheinend und gleichmäßig. Wiird das Tier entfernt oder gestört, wechselt die Farbe zu einem violetten Rosa oder violetten Grau. Die Eingeweide sind dunkelgrau und durch den Mantel hindurch sichtbar. Dessen Rand ist unregelmäßig, mehr oder weniger gewellt oder gelappt und weist zahlreiche gelbe, lichtbrechende Knötchen auf, deren Volumen in Gefangenschaft mit der Zeit abnimmt.

Einige Exemplare wiesen zwei rundliche weiße Flecken im mittleren Mantelbereich auf, zwischen Kiemen und Rhinophoren, während ein Exemplar aus María la Gorda mehrere verstreute kleine weiße Flecken zeigte.

Der gesamte Körper ist mit caryophylliden Strukturen bedeckt, deren Form und Anordnung an eine Wiese der Alge Acetabularia erinnern. Die randnahen Strukturen sind bikonisch geformt und weisen an ihrer breitesten Stelle meist schneeweiße Flecken auf. Sie besitzen im Allgemeinen 6–8 gleich lange Spiculae, die wie die Streben eines Regenschirms aus der Mitte der Struktur entspringen und den Rand des Schirmchens kaum überragen. Der Mantelrand ist mit kleinen, lichtbrechenden Drüsengranula besetzt, und im Mantel selbst befindet sich ein sehr dichtes, schwammartiges Geflecht aus Spiculae, bei dem keine bestimmte Form oder Größe dominiert.

Bei einem 16 mm großen, fixierten Tier weisen die Rhinophoren 20 Lamellen auf; ihre Grundfärbung im lebenden Zustand ist gelblich-grün, mit kastanienbraunen und weißen Flecken im vorderen Bereich der Lamellen, die in einer schneeweißen apikalen Spitze enden. Der Stiel ist ockerfarben punktiert, und die Rhinophoren-Scheide ist hoch, gelappt sowie uneben und mit kugeligen, glatten Tuberkeln bedeckt, die in 2–3 Schichten angeordnet sind. In der Umgebung der Rhinophoren weist der Mantel verstreute rötliche Pünktchen auf.

Etymologie: Aufgrund ihrer Fähigkeit, die Farbe zu wechseln, wurde diese Art zu Ehren des genialen Musikers und Sängers David Bowie benannt – bekannt als „das Chamäleon“ und verstorben im Januar 2016.

Mitglieder der Gattung ernähren sich als Nahrungsspezialisten von bestimmten Schwämmen. Die Nahrung von Jorunna davidbowieii ist nicht bekannt.

Weiterführende Links

  1. researchgate (en). Abgerufen am 29.09.2026.

Bilder

Allgemein


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