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Stichopus chloronotus Grüne Zahnrad-Seewalze, Stachelige Seewalze

Stichopus chloronotus wird umgangssprachlich oft als Grüne Zahnrad-Seewalze, Stachelige Seewalze bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Henning Wiese, Schweiz

Stichopus chloronotus, Malediven 2016


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Henning Wiese, Schweiz Copyright Henning Wiese. Please visit hennings-miniriff.jimdo.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
2671 
AphiaID:
149789 
Wissenschaftlich:
Stichopus chloronotus 
Umgangssprachlich:
Grüne Zahnrad-Seewalze, Stachelige Seewalze 
Englisch:
Black Knobby Sea Cucumber, Greenfish Sea Cucumber, Spiky Sea Cucumber, 
Kategorie:
Seewalzen / Seegurken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Echinodermata (Stamm) > Holothuroidea (Klasse) > Synallactida (Ordnung) > Stichopodidae (Familie) > Stichopus (Gattung) > chloronotus (Art) 
Erstbestimmung:
Brandt, 1835 
Vorkommen:
Ägypten, Amerikanisch-Samoa, Arabisches Meer , Australien, Brunei Darussalam, Cookinseln, Fidschi, Französisch-Polynesien, Guam, Hawaii, Indonesien, Indopazifik, Japan, Johnston-Atoll, Kambodscha, Kenia, Kiribati, Komodo, Komoren, La Réunion, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marquesas-Inseln, Marshallinseln, Mikronesien, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Naoero (Nauru), Neukaledonien, Niue, Ost-Afrika, Osterinsel (Rapa Nui), Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Queensland (Ost-Australien), Rotes Meer, Salomon-Inseln, Salomonen, Samoa, Seychellen, Singapur, Somalia, Süd-Afrika, Südchinesisches Meer, Tansania, Thailand, Tokelau, Tonga, Tuvalu, Vanuatu, Vietnam, Wallis und Futuna, Westlicher Indischer Ozean 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 15 Meter 
Größe:
bis zu 30cm 
Temperatur:
23°C - 28°C 
Futter:
Algen , Detritus (totes organisches Material), Kieselalgen (Diatomeen), Protozoen (Einzeller), Sedimentfresser 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-08-25 19:29:24 

Haltungsinformationen

Stichopus chloronotus Brandt, 1835

Typuslokalität zur Beschreibung von Stichopus chloronotus ist Lugunor Islands, Guam.

Beschreibung Stichopus chloronotus: Körper im Querschnitt vierkantig mit vier ausgeprägten Seiten; Oberfläche glatt, fest und hart. Farbe unter Wasser dunkelblau, außerhalb des Wassers fast schwarz. Große, lange Papillen an der dorsolateralen Kante, die in zwei Reihen vom Tentakelkranz in Richtung After verlaufen; ähnliche Papillen an der ventrolateralen Kante, dort jedoch in einer einzigen Reihe angeordnet.

Färbung der Papillen von der Spitze bis zur Basis gelb bis ockerfarben.

Mundöffnung mit 20 schildförmigen Tentakeln auf der Ventralseite; After am Körperende gelegen.

Stichopus chloronotus ist ein Detritivor und siebt mit seinen Tentakel durch das Sediment am Meeresboden. Gefressen werden Detritus und andere organische Stoffe, darunter Pflanzen- und Tierreste, Bakterien, Protozoen, Diatomeen und Fäkalien. Dabei schluckt die Seewalze viel Sand und trägt maßgeblich zur Durchlüftung des Meeresbodens bei.

Stichopus chloronotus kann sich asexuell vermehren, indem sie sich einer Querteilung unterzieht und zwei neue Individuen bildet, die jeweils die fehlenden Teile regenerieren. Sie vermehrt sich aber auch sexuell.

An ihrer Unterseite lebt oft ein schwarzer Schuppenwurm.

Stichopus chloronotus wird in weiten Teilen seines Verbreitungsgebiets für den menschlichen Verzehr gesammelt.

Die Art hat keine Cuvierschen Schläuche.

Anmerkungen: Stichopus chloronotus lässt sich recht einfach anhand der leuchtenden, charakteristischen grün-blauen Körperfärbung und der gelblichen Papillen identifizieren, wenngleich die Farbe der Papillen je nach Fundort variieren kann. Zudem unterscheidet sich Stichopus chloronotus von anderen Arten der gleichen Gattung durch ihren glatten Körper.

Synonyme:
Holothuria viridis Quoy & Gaimard in Cherbonnier, 1952
Stichopus (Perideris) chloronotos Brandt, 1835
Stichopus chloronotus fuscus Pearson, 1903
Stichopus cylindricus Haacke, 1880
Stichopus hirotai Mitsukuri, 1912

Weiterführende Links

  1. researchgate (en). Abgerufen am 25.08.2026.
  2. Wikipedia (en). Abgerufen am 09.04.2022.

Bilder

Allgemein

Stichopus chloronotus, Malediven 2016
1
Copyright Dr. Paddy Ryan
1

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