Anzeige
Fauna Marin GmbH Tunze Kölle Zoo Aquaristik ICP Fauna Marin GmbH

Apogonichthyoides pharaonis Pharao Kardinalbarsch

Apogonichthyoides pharaonis wird umgangssprachlich oft als Pharao Kardinalbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Es wird ein Aquarium von mindestens 500 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Andrey Ryanskiy, Russland

Copyright Andrey Ryanskiy, Foto: Kas, Türkei


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Andrey Ryanskiy, Russland . Please visit www.diveplanet.ru for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
4637 
AphiaID:
475090 
Wissenschaftlich:
Apogonichthyoides pharaonis 
Umgangssprachlich:
Pharao Kardinalbarsch 
Englisch:
Pharaoh Cardinalfish 
Kategorie:
Kardinalbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Apogonidae (Familie) > Apogonichthyoides (Gattung) > pharaonis (Art) 
Erstbestimmung:
(Bellotti, ), 1874 
Vorkommen:
Ägäis (Mittelmeer), Ägypten, Golf von Oman / Oman, Griechenland, Israel, Libanon, Libyen, Mittelmeer, Pakistan, Rotes Meer, Schwarzes Meer, Süd-Afrika, Suez-Kanal, Syrien, Türkei, Westlicher Indischer Ozean, Zypern 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 2 Meter 
Habitate:
Felsspalten, Korallenriffe, Meerwasser, Unterwasserhöhlen 
Größe:
bis zu 9,5cm 
Gewicht :
20 g 
Temperatur:
24,6°C - 27,6°C 
Futter:
Karnivor (fleischfressend), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 500 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2024-12-05 19:40:02 

Haltungsinformationen

(Bellotti, 1874)

Dieser Kardinalbarsch soll aus dem Roten Meer über den Suez-Kanal in das Mittelmeer und von dort in das Schwarze Meer eingewandert sein. Ihn findet man in Korallenriffen, wo er sich zum Schutz zwischen Steinkorallen, in Höhlen oder Riffspalten aufhält und erst zur Dämmerung aktiv wird, um im Schwarm auf den Fang von Zooplankton zu gehen.

Man geht davon aus, dass alle männlichen adulten Kardinalbarschein Maulbrüter sind.

Apogonichthyoides pharaonis hat auf den Körperseiten 3 dunkle Streifen, auf dem Streifen, der kurz vor der Rückenflosse liegt, hat in der Körpermitte einen großen, runden Augenfleck.

Über eine erfolgreiche Haltung im Aquarium fehlen bisher von Erfahrungsberichte, wir würden uns über Ergänzungen sehr freuen.

Synonyme:
Apogon pharaonis Bellotti, 1874 · unaccepted

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.


Bilder

Allgemein

Copyright Andrey Ryanskiy, Foto: Kas, Türkei
1
Cpoyright Dennis R. King, Foto Durban, Südafrika
1
© Dr. Peter Wirtz
1

Erfahrungsaustausch

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen und mitreden!