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Apogonichthyoides nigripinnis Kardinalbarsch

Apogonichthyoides nigripinnis wird umgangssprachlich oft als Kardinalbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 500 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Richard und Mary Field, Malta

Copyright Richard Field, Foto aus Abu Dhabi, Persischer Golf


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Richard und Mary Field, Malta

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
7675 
AphiaID:
209390 
Wissenschaftlich:
Apogonichthyoides nigripinnis 
Umgangssprachlich:
Kardinalbarsch 
Englisch:
Bullseye 
Kategorie:
Kardinalbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Apogonidae (Familie) > Apogonichthyoides (Gattung) > nigripinnis (Art) 
Erstbestimmung:
(Cuvier, ), 1828 
Vorkommen:
Ägypten, Andamanen und Nikobaren, Arafurasee, Australien, Golf von Oman / Oman, Great Barrier Riff, Honduras, Indonesien, Indopazifik, Iran, Mosambik, Palau, Rotes Meer, Taiwan 
Meerestiefe:
1 - 50 Meter 
Größe:
bis zu 10cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Cyclops (Ruderfußkrebse), Fischlarven, Fischbrut, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Frostfutter (kleine Sorten), Garnelen, Invertebraten (Wirbellose), Kleine Fische, Krill (Euphausiidae), Krustentiere, Meerasseln (Isopoden), Muschelkrebse (Ostrakoden), Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera) 
Aquarium:
~ 500 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-04-23 16:38:39 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Apogonichthyoides nigripinnis sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Apogonichthyoides nigripinnis interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Apogonichthyoides nigripinnis bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

(Cuvier, 1828)

Das Foto dieses kleinen Kardinalbarschs gelang Peter Rask Møller aus Dänemark bei einem Tauchgang in Qatar, Al Zubarah, Ras Ushayriq.

Im Meer kann der Barsch in Riffnähe in einer Wassertiefe von bis zu etwa 50 Metern angetroffen werden.

Diese nachtaktive Art ernährt sich hauptsächlich von verschiedenem Zooplankton, verschmäht aber auch kleinere Fische nicht.

Synonyme:
Apogon nigripinnis Cuvier, 1828
Apogon nigripinsis (Cuvier, 1828)
Apogon thurstoni Day, 1888
Apogonichthys nigripinnis (Cuvier, 1828)
Apogonichtys nigripinnis (Cuvier, 1828)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Apogonidae (Family) > Apogoninae (Subfamily) > Apogonichthyoides (Genus)

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Allgemein

Copyright Richard Field, Foto aus Abu Dhabi, Persischer Golf
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Copyright by Peter Rask Møller, Qatar, Al Zubarah, Ras Ushayriq
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