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Apogonichthyoides timorensis Kardinalbarsch

Apogonichthyoides timorensis wird umgangssprachlich oft als Kardinalbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kein Anfängertier. Es wird ein Aquarium von mindestens 400 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. Ditch Townsend, England

Copyright Ditch Townsend, Tunku Abdul Rahman Park, Malaysia, 22 April 2008


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Ditch Townsend, England Copyright Ditch Townsend

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
8390 
AphiaID:
475093 
Wissenschaftlich:
Apogonichthyoides timorensis 
Umgangssprachlich:
Kardinalbarsch 
Englisch:
Timor Cardinalfish 
Kategorie:
Kardinalbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Apogonidae (Familie) > Apogonichthyoides (Gattung) > timorensis (Art) 
Erstbestimmung:
(Bleeker, ), 1854 
Vorkommen:
Ägypten, Australien, Banggai-Inseln, China, Fidschi, Golf von Oman / Oman, Hong Kong, Indonesien, Israel, Japan, Malaysia, Palau, Papua, Papua-Neuguinea, Philippinen, Raja Ampat, Rotes Meer, Salomon-Inseln, Salomonen, Saudi-Arabien, Seychellen, Süd-Afrika, Sumatra, Taiwan, Timor-Leste, Vietnam 
Meerestiefe:
1 - 15 Meter 
Größe:
bis zu 9cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Invertebraten (Wirbellose), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 400 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Kein Anfängertier 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2015-05-10 15:47:54 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Apogonichthyoides timorensis sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Apogonichthyoides timorensis interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Apogonichthyoides timorensis bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

(Bleeker, 1854)

Ditch Townsend hat uns die Genehmigung zur Nutzung seines Bild des (Timor)-Kardinalfischs freundlicher Weise zur Verfügung gestellt, er hat das Bild im Tunku Abdul Rahman Park, in Malaysia machen können.

Der Kardinalbarsch Apogonichthyoides Timorensis kommt in flachen und geschützten Küstenriffen, Riffkämmen und Lagunen vor, er versteckt sich tagsüber unter Korallen und auch unter Felsbrocken.

Mit Einbruch der Dämmerung begibt sich das Tier auf Nahrungssuche, und stellt in einem Tiefenbereich von 1 bis 15 Metern seinem Futter, hauptsächlich benthischen Zooplankton, nach.

Der Timor-Kardinalbarsch wird kommerziel für den Meerwasserhandel importiert.

Synonyme:
Apogon darnleyensis (Alleyne & MacLeay, 1877)
Apogon fraxineus (Smith, 1961)
Apogon striatus Fourmanoir & Crosnier, 1964
Apogon timorensis Bleeker, 1854
Apogonichthyoides fraxineus Smith, 1961
Apogonichthys darnleyensis Alleyne & MacLeay, 1877

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopteri (Class) > Perciformes (Order) > Percoidei (Suborder) > Apogonidae (Family) > Apogoninae (Subfamily) > Apogonichthyoides (Genus) > Apogonichthyoides timorensis (Species)

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Allgemein


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