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Pterois radiata Strahlen-Rotfeuerfisch

Pterois radiata wird umgangssprachlich oft als Strahlen-Rotfeuerfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 1000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Giftig.



Steckbrief

lexID:
55 
AphiaID:
218084 
Wissenschaftlich:
Pterois radiata 
Umgangssprachlich:
Strahlen-Rotfeuerfisch 
Englisch:
Clearfin Lionfish, Clearfin Turkeyfish, Radial Firefish, Tailbar Lionfish, Whitefin Lionfish, White-lined Lionfish  
Kategorie:
Skorpionsfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Scorpaeniformes (Ordnung) > Scorpaenidae (Familie) > Pterois (Gattung) > radiata (Art) 
Erstbestimmung:
Cuvier, 1829 
Vorkommen:
Admiralitätsinseln, Ägypten, Amerikanisch-Samoa, Andamanensee, Arabisches Meer, Australien, Bali, Bandasee, Bora Bora, Cookinseln, Djibouti, Flores, Französisch-Polynesien, Gesellschaftsinseln (Society Islands), Golf von Oman / Oman, Guam, Hawaii, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Japan, Jemen, Jordanien, Kenia, Kiribati, Kleine Sundainseln, Malaysia, Malediven, Marquesas-Inseln, Marshallinseln, Mauritius, Mayotte, Mikronesien, Moorea, Mosambik, Neukaledonien, Nördliche Mariannen, Ost-Afrika, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Rotes Meer, Ryūkyū-Inseln, Samoa, Sawusee, Seychellen, Somalia, Sri Lanka, Süd-Afrika, Sumatra, Tahiti, Taiwan, Tansania, Thailand, Timor-Leste, Tonga, Tuamotu-Archipel, Vietnam, Weihnachtsinsel, West-Australien, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
1 - 30 Meter 
Größe:
bis zu 20cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Futtergarnelen, Garnelen, Kleine Fische, Lebendfutter, Mysis (Schwebegarnelen), Räuberische Lebensweise 
Aquarium:
~ 1000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-08-23 18:17:05 

Gift


Pterois radiata ist (sehr) giftig und das Gift kann Sie unter Umständen töten!!!
Wenn Sie Pterois radiata halten möchten, informieren Sie sich vor dem Kauf über das Gift und dessen Wirkung. Bewahren Sie einen Zettel mit der Telefonnummer des Giftnotrufs und allen nötigen Informationen zu dem Tier neben Ihrem Aquarium auf, damit Ihnen im Notfall schnell geholfen werden kann.
Die Telefonnummern des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Dieser Hinweis erscheint bei giftigen, sehr giftigen und auch Tieren, deren Gift Sie sofort töten kann. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte. Bitte wägen Sie daher das Risiko für sich UND Ihr Umfeld sehr genau ab, und handeln Sie nie leichtfertig!

Haltungsinformationen

Cuvier, 1829

Achtung Gifttier

Dieter Reusser rät:

Der Pterois radiata ist ein Räuber, der sich im Meer hauptsächlich von Krabben und kleineren Garnelen ernährt.

Meist sind sie im Meer Einzelgänger, was man auf die Aquarienhaltung gut übertragen kann.
Es wird berichtet, dass sie bisweilen auch Putzergarnelen erbeuten, was oft eine Sache des Hungers ist.
Im Aquarium nehmen sie anfangs meist nur kleine, lebende Fische an.
Oft wird davon berichtet, dass die Farbe rot sie eher zur Nahrungsaufnahme bewegen (Goldfisch).

Vorsicht, die Tiere haben Giftstacheln (12)!!!.
Passiv giftige Tiere verfügen nicht über einen Giftapparat.
Das Gift kann also nicht aktiv von dem Tier in einen anderen Organismus eingebracht werden.
Das Gift dient nicht dem Beuteerwerb. Um eine Intoxikation zu bewirken, ist es erforderlich, dass der Feind das Tier in das Maul nimmt oder auffrisst. Teilweise können Toxine auch über die Haut resorbiert werden.
Das Gift wird entweder in Drüsen gespeichert (Baumsteigerfrösche) oder wird in bestimmten Körperteilen/Organen, etwa der Leber, angereichert (Kugelfische). Auch hier kann das Giftsekret sowohl von eigenen sekretorischen Zellen, als auch von Mikroorganismen gebildet werden oder es wird (zumindest teilweise) über die Nahrung aufgenommen (Raupen des Jakobskrautbären).

Passiv giftige Tiere werden im Englischen als "poisonous" bezeichnet.

Quelle: DocCheck Medical Services GmbH
Für das Aquarium geeignet, aber bitte nur für erfahrenere Aquarianer.

Dämmerungsaktiver Fisch.

Synonyme:
Pterois cincta Rüppell, 1838
Pteropterus radiata (Cuvier, 1829)
Pteropterus radiatus (Cuvier, 1829)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Scorpaeniformes (Order) > Scorpaenidae (Family) > Pterois (Genus)

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

Hausriff_Youtube am 10.10.20#7
Ich habe ein neues Video über Feuerfische auf Youtube hochgeladen
www.youtube.com
Thosch am 23.08.20#6
Für mich der schönste Feuerfisch. Leider sind nur wenige Tiere an totes Futter zu gewöhnen und wenn, dauert es meist Wochen. Vor dem Kauf sollte man sicherstellen, dass ausreichend Lebendfutter zur Verfügung steht. Viele Tiere verhungern sonst in der Eingewöhnung.
fabian.hachmeister am 05.11.14#5
Ich halte meinen Feuerfisch seit zwei Wochen und er hat schon nach dem ersten tag gefressen ich schätze das es immer an dem Tier liegt und nicht an dem Becken oder wasserwerte.
Er ist eine Bereicherung für jedes Becken.

7 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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Unterhaltung

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