Haltungsinformationen
Der Artname „chiriquiensis“ bezieht sich auf den Golf von Chiriquí (Golf von Chiriquí) an der Pazifikküste Panamas.
Merkmale Pavona chiriquiensis: Die Kolonien sind krustenförmig und weisen kurze Täler auf, die durch hohe, geschwungene Kollien voneinander getrennt sind, welche mitunter Montikeln bilden. Die Kelche haben einen Durchmesser von 1,2–2,7 mm. Die Septen sind weit auseinanderliegend, dünn und massiv mit ornamentierten Seiten. Die Säulen sind dünn und massiv.
Farbe: Hell- bis dunkelbraun oder ziegelrot.
Ähnliche Arten: Ähnelt am ehesten Pavona varians, jedoch sind die Täler kürzer und die Koralliten größer mit weiter auseinanderliegenden Septen.
Lebensraum: Vorwiegend flache Nicht-Riff-Lebensräume.
Pavona chiriquiensis kommt im östlichen tropischen Pazifik um kontinentale und ozeanischen Inseln von Costa Rica (Mittelamerika) bis nach Ecuador in Südamerika, den Kokosinseln und den Galapagosinseln, in für Taucher prima zu erreichenden Tiefen vor, wo die Steinkoralle auf geschützten Basaltgesteinsoberflächen siedelt, die keinem direkten Wellengang ausgesetzt sind.
Pavona chiriquiensis ist als Wirt für andere marine Lebewesen sehr begehrt, so tummeln sich Muscheln der Gattung Lithophaga aus der Familie der Miesmuscheln und diverse Würmer in Hülle und Fülle auf dem Skelett der Koralle, ob es sich hierbei um eine Symbiose handelt, ist bisher nicht bekannt.
Da diese Pavona-Steinkoralle keine besonders großen Kolonien ausbildet und nirgends richtig häufig ist, leidet sie besonders unter dem bekannten EL-Nino Wetterphänomen, der Versäuerung des Meeres und einer anhaltenden Zerstörung ihres Lebensraums durch uns Menschen.
Die anhaltende Versäuerung der Meere erschwert den Polypen ihre Arbeit, belastbare Kalkskelette auszubilden.






David Burdick, Guam