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Pavona chiriquiensis Chiriquí Pavona, Großpolypige Steinkoralle

Pavona chiriquiensis wird umgangssprachlich oft als Chiriquí Pavona, Großpolypige Steinkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber David Burdick, Guam


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Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
10940 
AphiaID:
289200 
Wissenschaftlich:
Pavona chiriquiensis 
Umgangssprachlich:
Chiriquí Pavona, Großpolypige Steinkoralle 
Englisch:
Chiriquí Leaf Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Agariciidae (Familie) > Pavona (Gattung) > chiriquiensis (Art) 
Erstbestimmung:
Glynn, Maté & Stemann, 2001 
Vorkommen:
Australinseln (Tubuai-Inseln und Bass-Inseln), Costa Rica, Equador, Französisch-Polynesien, Galápagos-Inseln, Gesellschaftsinseln (Society Islands), Kiribati, Kokos-Insel (Costa Rica), Kolumbien, Malpelo, Neukaledonien, Ost-Pazifik, Panama, Samoa, Tonga, Tuvalu 
Meerestiefe:
3 - 30 Meter 
Habitate:
Meerwasser 
Größe:
bis zu 50cm 
Temperatur:
27,4°C - 28,4°C 
Futter:
Gelöste anorganische Stoffe (z.B. NaCL,CA, Mag, K, I.P, C02), Gelöste organische Stoffe (z.B. Kohlenhydrate, Proteine, Nukleinsäuren...), Zooxanthellen / Licht 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
VU Gefährdet 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-04-28 19:46:49 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Pavona chiriquiensis sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Pavona chiriquiensis interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Pavona chiriquiensis bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Pavona chiriquiensis Glynn, Maté & Stemann, 2001

Der Artname „chiriquiensis“ bezieht sich auf den Golf von Chiriquí (Golf von Chiriquí) an der Pazifikküste Panamas.

Merkmale Pavona chiriquiensis: Die Kolonien sind krustenförmig und weisen kurze Täler auf, die durch hohe, geschwungene Kollien voneinander getrennt sind, welche mitunter Montikeln bilden. Die Kelche haben einen Durchmesser von 1,2–2,7 mm. Die Septen sind weit auseinanderliegend, dünn und massiv mit ornamentierten Seiten. Die Säulen sind dünn und massiv.

Farbe: Hell- bis dunkelbraun oder ziegelrot.

Ähnliche Arten: Ähnelt am ehesten Pavona varians, jedoch sind die Täler kürzer und die Koralliten größer mit weiter auseinanderliegenden Septen.

Lebensraum: Vorwiegend flache Nicht-Riff-Lebensräume.

Pavona chiriquiensis kommt im östlichen tropischen Pazifik um kontinentale und ozeanischen Inseln von Costa Rica (Mittelamerika) bis nach Ecuador in Südamerika, den Kokosinseln und den Galapagosinseln, in für Taucher prima zu erreichenden Tiefen vor, wo die Steinkoralle auf geschützten Basaltgesteinsoberflächen siedelt, die keinem direkten Wellengang ausgesetzt sind.

Pavona chiriquiensis ist als Wirt für andere marine Lebewesen sehr begehrt, so tummeln sich Muscheln der Gattung Lithophaga aus der Familie der Miesmuscheln und diverse Würmer in Hülle und Fülle auf dem Skelett der Koralle, ob es sich hierbei um eine Symbiose handelt, ist bisher nicht bekannt.

Da diese Pavona-Steinkoralle keine besonders großen Kolonien ausbildet und nirgends richtig häufig ist, leidet sie besonders unter dem bekannten EL-Nino Wetterphänomen, der Versäuerung des Meeres und einer anhaltenden Zerstörung ihres Lebensraums durch uns Menschen.
Die anhaltende Versäuerung der Meere erschwert den Polypen ihre Arbeit, belastbare Kalkskelette auszubilden.


Bilder

Allgemein


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