Haltungsinformationen
Merkmale Pavona duerdeni: Die Kolonien sind massiv und in parallele oder unregelmäßige Kämme bzw. Hügel unterteilt. Sie bilden einige der größten Korallenkolonien überhaupt, wobei das dichte Skelett auf ein langsames Wachstum hindeutet. Die Koralliten sind klein, wodurch die Kolonien ein glattes Erscheinungsbild erhalten. Sie besitzen stark alternierende Septokostae.
Farbe: Meist einheitlich grau, manchmal braun.
Ähnliche Arten: Die Koralliten ähneln Pavona clavus, sind jedoch kleiner und weisen stärker hervortretende primäre Septokostae auf. Siehe auch Pavona minuta.
Lebensraum: Die meisten Riffgebiete; bildet große Kolonien auf horizontalen, flachen Untergründen.
Häufigkeit: Nicht häufig, aber auffällig. Selten im Roten Meer.
Diese Steinkoralle hat ein riesiges Verbreitungsgebiet und kommt zudem auch noch auf den Galapagos-Inseln vor.Neben dem sehr großen Verbreitungsgebiet scheint Pavona duerdeni dazu einen einzigartigen, unverwechselbaren Kolonieaufbau zu haben.Sie bildet sehr massive Kolonien mit parallel und unregelmäßig verlaufenden "Bergrücken" oder Hügeln, wie das Bild von Charlie Veron anschaulich verdeutlicht.
Mit ein wenig Phantasie erkennt man die Form eines Fahrradhelms :-).
Pavona duerdeni hat noch eine Besonderheit zu bieten: Sie bildet die größten Kolonien von allen massiven Steinkorallen überhaupt und zeigt dabei ein glattes Oberflächenbild.
Pavona-Arten sind recht weit verbreitet, und werden schon über lange Jahre sehr erfolgreich gepflegt und vermehrt. Sie sind zwar eher selten im Import, aber durch Ableger trotzdem immer noch recht häufig zu bekommen.
Auch durch ihr interessantes Aussehen und die Färbung sicher eine gute Alternative zu anderen Korallen. Sie sind einfach in der Pflege und nicht so anspruchsvoll. Zudem sind sie sehr anpassungsfähig, was das Licht und die Wasserverhältnisse angeht.Man kann ihnen sowohl viel Licht (Mittelzone bis obere Zone), als auch weniger Licht (Bodenzone) bieten, wenn auch das Einfluss auf das Wachstum hat. Aber mit der heutigen Beleuchtung kommt sie super zurecht, sie wuchs früher gar unter T8- Röhren, wenn auch langsamer.






Raphaël Forns, Kanada