Anzeige
Fauna Marin GmbH Tunze Fauna Marin GmbH BAS Osci Motion

Aldisa fragaria Schwammm-imitierende Aldisa, Erdbeer Aldisa

Aldisa fragaria wird umgangssprachlich oft als Schwammm-imitierende Aldisa, Erdbeer Aldisa bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Robin Gwen Agarwal, USA

Aldisa fragaria,Batangas, Philippines 2026


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Robin Gwen Agarwal, USA Robin Gwen Agarwal (ANudibranchMom on iNaturalist). Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
14073 
AphiaID:
1023224 
Wissenschaftlich:
Aldisa fragaria 
Umgangssprachlich:
Schwammm-imitierende Aldisa, Erdbeer Aldisa 
Englisch:
Sponge-mimicking Aldisa 
Kategorie:
Nacktschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Nudibranchia (Ordnung) > Cadlinidae (Familie) > Aldisa (Gattung) > fragaria (Art) 
Erstbestimmung:
Tibiriçá, Pola & Cervera, 2017 
Vorkommen:
Anilao, Brunei Darussalam, Guam, Indischer Ozean, La Réunion, Mauritius, Mosambik, Ost-Afrika, Philippinen, Westlicher Indischer Ozean 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0,3 - 10 Meter 
Habitate:
Gezeitenriffe, Meerwasser 
Größe:
bis zu 3,3cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Es liegen keine gesicherten Informationen vor, Karnivor (fleischfressend), Nahrungsspezialist, Schwämme 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-09-21 19:39:19 

Haltungsinformationen

Aldisa fragaria Tibiriçá, Pola & Cervera, 2017

Die Gattung Aldisa Bergh, 1878, ist relativ schlecht untersucht. Bisher wurden keine Arten aus dem westlichen Indischen Ozean beschrieben. Aus Zavora (Mosambik) wurden zwei neue Arten der Gattung Aldisa beschrieben: Aldisa fragaria und Aldisa zavorensis.

Beide Arten zeichnen sich durch zwei ovale Vertiefungen auf dem Notum, einen roten Mantel mit gelblich-weißen Flecken und rote Rhinophoren aus. Außerdem hat Aldisa fragaria große runde Tuberkel auf dem Rücken mit schwarzen Spitzen und eine große abgeflachte orale Drüsenmasse, während A. zavorensis hellbraune Kiemen, abgerundete rote Tuberkel, Kiemen- und Rhinophorenscheiden (deutlich gezackt) und eine große Munddrüsenmasse mit einer halbkugelförmigen Form hat.

Sowohl anatomische als auch molekulare Daten bestätigen, dass sich diese Arten von anderen bekannten Arten der Gattung unterscheiden.

Aldisa fragaria wurde lange Zeit als unbeschrieben geführt, bis sie 2017 anhand von Exemplaren aus Mosambik,gemeinsam mit Aldisa zavorensis beschrieben wurde. Die beiden Arten unterscheiden sich dadurch, dass Aldisa fragaria eher abgerundete, deutlich erhabene Höcker aufweist und die gezähnten Ränder an den Rhinophoren- und Kiemenscheiden vermissen lässt, die für Aldisa zavorensis charakteristisch sind.

Beschreibung Aldisa fragaria: Die Körperfärbung ist leuchtend rot bis rot-orange, wobei über den Mantel gelblich-weiße Flecken verstreut sind. Entlang der Rückenmittellinie befinden sich zwei große, ovale Vertiefungen, ein wichtiges diagnostisches Merkmal der Gattung. Über den Rücken sind abgerundete, deutlich hervortretende und schwarz gespitzte Höcker verteilt; sie verleihen der Oberfläche ein erdbeerartiges Aussehen, von dem sich das Art-Epitheton "fragaria" ableitet. Auch die Rhinophoren und Kiemen sind rot gefärbt; die Tiere werden typischerweise auf roten Schwämmen oder unter Geröll angetroffen.

Mitglieder der Gattung Aldisa sind Nahrungspezialisten, die sich von bestimmten Schwämmen ernähren. Die genaue Schwammnahrung von Aldisa fragaria ist nicht bekannt.

Anmerkung: Aldisa fragaria wurde anhand von Exemplaren aus Mosambik beschrieben. Molekularbiologische Untersuchungen ergaben, dass sich die Exemplare aus dem Westpazifik davon unterscheiden und deshalb keine Aldisa fragaria sind.

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen und mitreden!