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Enneanectes jordani Dreiflossen-Schleimfisch

Enneanectes jordani wird umgangssprachlich oft als Dreiflossen-Schleimfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. Benjamin C. Victor, USA

Foto: Roatan, Honduras (M. Charteris)


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Benjamin C. Victor, USA Copyright Dr. Benjamin C. Victor

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
11095 
AphiaID:
280681 
Wissenschaftlich:
Enneanectes jordani 
Umgangssprachlich:
Dreiflossen-Schleimfisch 
Englisch:
Redbelly Triplefin, Mimic Triplefin 
Kategorie:
Schleimfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Blenniiformes (Ordnung) > Tripterygiidae (Familie) > Enneanectes (Gattung) > jordani (Art) 
Erstbestimmung:
(Evermann & Marsh, ), 1899 
Vorkommen:
Bahamas, Belize, Florida, Honduras, Karibik, Kuba, Puerto Rico, Venezuela 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 28,5 Meter 
Größe:
2,2 cm - 4,00 cm 
Temperatur:
26,7°C - 27,5°C 
Futter:
Insekten, Ruderfußkrebse (Copepoden), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2024-05-06 10:39:48 

Haltungsinformationen

(Evermann & Marsh, 1899)

Enneanectes jordani kommt nur in wenigen Bereichen der Karibk vor und ist auch hier nicht sehr häufig anzutreffen.Der kleine Schleimfisch lebt über felsigen Böden, Zonen mit Korallenbewuchs und geschützten Bereichen bis in Tiefen von knapp 30 Metern.

Sehr ähnliche Art: Enneanectes pectoralis (Fowler, 1941)

Literaturfundstelle:
Citation: Victor, B.C. (2017) The status of Enneanectes jordani and a new species of triplefin blenny from the
Greater Caribbean (Teleostei: Tripterygiidae). Journal of the Ocean Science Foundation, 27, 48–73.
doi: https://doi.org/10.5281/zenodo.852637
urn:lsid:zoobank.org:pub:49AA87E8-864B-496C-B583-5E7D7B2A9F18
Date of publication of this version of record: 28 August 2017

Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.

https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#

Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!

Synonyme:
Enneanectes pectoralis (Fowler, 1941) · unaccepted
Enneapterygius jordani (Evermann & Marsh, 1899) · unaccepted (senior synonym)
Enneapterygius pectoralis Fowler, 1941 · unaccepted
Gillias jordani Evermann & Marsh, 1899 · unaccepted

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.


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© Dr. Peter Wirtz
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