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Enneanectes wilki Dreiflossenschleimfisch

Enneanectes wilki wird umgangssprachlich oft als Dreiflossenschleimfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Journal of the Ocean Science Foundation

Foto: Dominica, Karibikl


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Journal of the Ocean Science Foundation . Please visit www.oceansciencefoundation.org for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
15905 
AphiaID:
835055 
Wissenschaftlich:
Enneanectes wilki 
Umgangssprachlich:
Dreiflossenschleimfisch 
Englisch:
Windward Triplefin 
Kategorie:
Schleimfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Blenniiformes (Ordnung) > Tripterygiidae (Familie) > Enneanectes (Gattung) > wilki (Art) 
Erstbestimmung:
Victor, 2013 
Vorkommen:
Dominica, Endemische Art, Karibik, Kleine Antillen, Sympatrische Art, West-Atlantik 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
1 - 12 Meter 
Habitate:
Austernbänke, Felsenriffe, Innenriffe / Landwärts gerichtete Riffe, Korallenriffe, Korallenriffe 
Größe:
bis zu 4,3cm 
Temperatur:
24.6°C - 29.1°C 
Futter:
Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Karnivor (fleischfressend), Krustentiere, Krustentierlarven, Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
DD ungenügende Datengrundlage 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2023-09-02 15:26:57 

Haltungsinformationen

Über die Lebensräume und die Ökologie dieser kryptischen Art ist wenig bekannt, obwohl sie möglicherweise der Art Enneanectes boehlkei ähnelt, von der sie kürzlich taxonomisch abgespalten wurde.

Lebende Fische zeige dunklen Muster und haben aber rote, weiße, goldene und manchmal blaue Komponenten.
Die Iris hat einen goldenen Pupillenring und leuchtend rote, speichenartige Flecken, und unter den dunklen Markierungen auf dem Kopf und der Schnauze befinden sich rote Streifen.

Enneanectes wilki hat einen schillernden weißen Fleck, der die dunkle Schattierung auf der Oberlippe überlagert, häufig mit einem oder zwei weiteren Flecken in Richtung des Auges, die über der Stelle des hellen Streifens liegen, der bei anderen Arten deutlich ausgeprägt ist.

An der Basis der Schwanzflosse befindet sich ein charakteristischer dunkelroter Balken.
Die Schwanzflosse hat in der Regel durch einen weißlichen runden Fleck am oberen Flossenansatz und manchmal auch am unteren Flossenansatz.
Die dunklen oder dunkelroten Bänder auf der Schwanzflosse, oft drei dunklen oder dunkelroten Bänder auf der Schwanzflosse, oft drei oder mehr, können unterbrochen oder, wenn sie nicht unterbrochen sind, zumindest nicht gleichmäßig rechteckig sein, und die dazwischen liegenden klaren Zonen können als weiß erscheinen.
Bei leicht gezeichneten Fischen überwiegt das Weiß gegenüber der dunklen Schattierung der ersten Rückenflosse, und die Flosse kann hell weiß aufblitzen.
Außerdem kann ein auffälliger dünner weißer Balken auf der hinteren zweiten Rückenflosse auffällig sein.

Die Brustflossen sind häufig weiß oder gelb gebändert.
Die blassen Bereiche zwischen den Körperbalken können weiß hervorgehoben werden und sind in der Regel mit gelben und goldenen Bändern durchzogen, insbesondere über den charakteristischen 4 - 5 Zwischenräumen, wo der Mittelteil einen dunkel gesprenkelten Fleck oder Balken aufweist, der besonders ventral entwickelt ist.

Eine Reihe bläulich-weißer runder Flecken sind über den Körper verteilt, die hellen runden Flecken auf dem Kopf können bläulich schillern, insbesondere die die dunkleren Bänder über dem Schädel und die dunklen Flecken auf der Iris hervorheben.

Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.

https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#

Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.


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Allgemein


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