Haltungsinformationen
Die Erstbeschreibung des Dreiflossenschleimfischs Enneanectes flavus erfolgte am 7. Januar 2019 im Journal of the Ocean Science Foundation.
Diese neue Art wurde bislang nur von den Inselgruppen Los Frailes und Los Testigos vor der Nordostküste Venezuelas sowie der angrenzenden Halbinsel Paria und aus den Gewässern um die Karibikinsel Tobago in sehr flachen Wasserzonen entdeckt.
Der Artname "flavos" bezieht sich leuchtend gelben Farbe der adulten und geschlechtsreifen Männchen der Art, die Bezeichnung "flavus" steht für gelbe, goldgelbe, rötlich gelbe, blonde Farbtöne.
Enneanectes flavus verdrängt in ihren Verbreitungsgebieten den ähnliche Dreiflossen-Schleimfisch Enneanectes matador (Victor, 2013).
In den letzten Jahren hat die Entdeckung neuer kleiner Arten wie z.B. Trimma, Eviota, Elacatinus und Enneanectes sehr stark zugenommen und es stellt sich die Frage, warum "plötzlich" so viele sehr kleine neue Arten entdeckt werden.
Meeresbiologen sehen einen direkten Zusammenhang mit dem Rückgang der Populationen natürlicher Räuber in der jahrmillionen langen und empfindlichen Nahrungskette, angefangen bei größeren Riffbarschen, über Zackenbarsche bis hin zu den Top-Prädatoren der Meere, den Haien.
Je weniger Raubfische in den Riffen existieren, umso besser können sich kleine Fische vermehren und auch neue Arten entstehen, da der bisherige Selektionsdruck abnimmt.
Ähnliche Art: Enneanectes matador (Victor, 2013)
Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.
https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#
Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Diese neue Art wurde bislang nur von den Inselgruppen Los Frailes und Los Testigos vor der Nordostküste Venezuelas sowie der angrenzenden Halbinsel Paria und aus den Gewässern um die Karibikinsel Tobago in sehr flachen Wasserzonen entdeckt.
Der Artname "flavos" bezieht sich leuchtend gelben Farbe der adulten und geschlechtsreifen Männchen der Art, die Bezeichnung "flavus" steht für gelbe, goldgelbe, rötlich gelbe, blonde Farbtöne.
Enneanectes flavus verdrängt in ihren Verbreitungsgebieten den ähnliche Dreiflossen-Schleimfisch Enneanectes matador (Victor, 2013).
In den letzten Jahren hat die Entdeckung neuer kleiner Arten wie z.B. Trimma, Eviota, Elacatinus und Enneanectes sehr stark zugenommen und es stellt sich die Frage, warum "plötzlich" so viele sehr kleine neue Arten entdeckt werden.
Meeresbiologen sehen einen direkten Zusammenhang mit dem Rückgang der Populationen natürlicher Räuber in der jahrmillionen langen und empfindlichen Nahrungskette, angefangen bei größeren Riffbarschen, über Zackenbarsche bis hin zu den Top-Prädatoren der Meere, den Haien.
Je weniger Raubfische in den Riffen existieren, umso besser können sich kleine Fische vermehren und auch neue Arten entstehen, da der bisherige Selektionsdruck abnimmt.
Ähnliche Art: Enneanectes matador (Victor, 2013)
Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.
https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#
Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.


Journal of the Ocean Science Foundation