Haltungsinformationen
Enneanectes deloachorum Victor, 2013
Das Maul ist stumpf und kurz, üblicherweise viel kleiner als das Auge. Vor dem Auge und rund um die Nasenlöcher ist der kleine Schleimfisch stachelig. Ein kurzer, länglicher, stumpfer Zirrus befindet sich über dem Auge.
Körper und Kopf sind braun, manchmal mit rötlichen Tönen, besonders am Kopf. Der untere Teil des Kopfes kann gelb sein. Die Iris weist rote strahlende Balken auf. Am Köper befinden sich 5 dunkle Streifen, wobei der 4. und 5. viel dunkler als die ersten 3 sind. Der 5. Streifen ist etwas dunkler als der 4. Der 5. Streifen ist manchmal schmaler als der helle Zwischenraum davor. Auf diesem Zwischenraum sind oft zusätzliche dunkle Streifen oder Flecken.
Die zweite Rückenflosse hat 3 runde dunkle Flecken an der Basis und ihr äußerer Rand ist dunkel. Die Afterflosse hat 3-4 dunkle Flecken oder ist sogar manchmal ganz schwarz. Die Schwanzflosse hat 2 dunkle Balken, getrennt durch einen schmalen weißlichen Balken, diese dunklen Balken sind unterschiedlich schwarz, schwarz mit roter Mitte, rot oder gelbbraun. Dieser markante Abschnitt des kleinen Schleimfisches ist namensgebend für die umgangssprachliche Bezeichnung als "Two-bar triplefin" = Zwei-Balken Dreiflossen-Schleimfisch.
Der kleine Schleimfisch wird max. 2,6 cm groß und lebt Riff-assoziiert.
Der Artname "deloachorum" wurde zu Ehren von Ned und Anna Deloach, in Anerkennung ihrer Beiträge zur Kunst der Unterwasserfotografie von Korallenrifftieren, ihrer Entwicklung sehr nützlicher Führer über Rifforganismen und ihrer außergewöhnlichen Kameradschaft auf der Expedition nach Dominica vergeben.
Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.
https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#
Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Das Maul ist stumpf und kurz, üblicherweise viel kleiner als das Auge. Vor dem Auge und rund um die Nasenlöcher ist der kleine Schleimfisch stachelig. Ein kurzer, länglicher, stumpfer Zirrus befindet sich über dem Auge.
Körper und Kopf sind braun, manchmal mit rötlichen Tönen, besonders am Kopf. Der untere Teil des Kopfes kann gelb sein. Die Iris weist rote strahlende Balken auf. Am Köper befinden sich 5 dunkle Streifen, wobei der 4. und 5. viel dunkler als die ersten 3 sind. Der 5. Streifen ist etwas dunkler als der 4. Der 5. Streifen ist manchmal schmaler als der helle Zwischenraum davor. Auf diesem Zwischenraum sind oft zusätzliche dunkle Streifen oder Flecken.
Die zweite Rückenflosse hat 3 runde dunkle Flecken an der Basis und ihr äußerer Rand ist dunkel. Die Afterflosse hat 3-4 dunkle Flecken oder ist sogar manchmal ganz schwarz. Die Schwanzflosse hat 2 dunkle Balken, getrennt durch einen schmalen weißlichen Balken, diese dunklen Balken sind unterschiedlich schwarz, schwarz mit roter Mitte, rot oder gelbbraun. Dieser markante Abschnitt des kleinen Schleimfisches ist namensgebend für die umgangssprachliche Bezeichnung als "Two-bar triplefin" = Zwei-Balken Dreiflossen-Schleimfisch.
Der kleine Schleimfisch wird max. 2,6 cm groß und lebt Riff-assoziiert.
Der Artname "deloachorum" wurde zu Ehren von Ned und Anna Deloach, in Anerkennung ihrer Beiträge zur Kunst der Unterwasserfotografie von Korallenrifftieren, ihrer Entwicklung sehr nützlicher Führer über Rifforganismen und ihrer außergewöhnlichen Kameradschaft auf der Expedition nach Dominica vergeben.
Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.
https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#
Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Pauline Walsh Jacobson, USA