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Tridacna elongatissima Riesenmuschel

Tridacna elongatissima wird umgangssprachlich oft als Riesenmuschel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 1000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


(c) Cécile Fauvelot
Underwater pictures of Tridacna elongatissima illustrating various types of mantle patterns. c: specimen from Juan de Nova; d, e & f: specimens from Ste Marie Island, Madagascar. Photo credit: & Cécile Fauvelot (c, d, e, f).
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Cécile Fauvelot

Eingestellt von robertbaur.
Bilddetail

Steckbrief

lexID:
13212 
AphiaID:
573086 
Wissenschaftlich:
Tridacna elongatissima 
Umgangssprachlich:
Riesenmuschel 
Englisch:
Giant Clam 
Kategorie:
Muscheln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Bivalvia (Klasse) > Cardiida (Ordnung) > Cardiidae (Familie) > Tridacna (Gattung) > elongatissima (Art) 
Erstbestimmung:
Bianconi, 1856 
Vorkommen:
Madagaskar, Mosambik, Philippinen, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
20 - 30 Meter 
Größe:
bis zu 50cm 
Temperatur:
24°C - 28°C 
Futter:
Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 1000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
VU gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
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Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-08-25 19:32:15 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Tridacna elongatissima sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Tridacna elongatissima interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Tridacna elongatissima bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Tridacna elongatissima Bianconi, 1856

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Dr. Cécile Fauvelot, für die Nutzung der wenigen, überhaupt verfügbaren Fotos von Tridacna elongatissima.

Bereits im Jahr 2016 wurde eine weitere Art von Riesenmuschel im westlichen Indischen Ozean entdeckt! 4 jahre später steht nun fest: Es handelt sich um eine längst "vergessene" Art. Die Art Tridacna elongatissima wurde im neuesten Artikel von Fauvelot et al. (2020) im Journal of Biogeography veröffentlicht. Das Bild hat es sogar bis zum Cover des Journal of Biogeography geschafft!
Herzlichen Glückwunsch an Dr. Cécile Fauvelot und Serge Andréfouët!

Diese kleine Familie von Tridacnen überrascht immer wieder! Seit Rosewaters (1965) umfassendem Beschreibungspapier zur Taxonomie und Systematik von Riesenmuscheln hat sich die Anzahl der Arten von Riesenmuscheln in den letzten 50 Jahren verdoppelt!
Mit der jüngsten Aufnahme von Tridacna elongatissima (2020) in diese Unterfamilie gibt es nun 11 Arten.

Tridacna elongatissima wurde erstmals zwischen 1850 und 1869 von GG Bianconi beschrieben. Die Beschreibungen waren jedoch nicht ausführlich. Daher wurde es schnell als Synonym für Tridacna maxima angesehen (Bonfitto et al., 1994).
Die aktuelle Studie von Fauvelot et al. (2020) fanden Hinweise auf seine Präsenz in der gesamten WIO in unterschiedlicher Häufigkeit und Dichte, über ihre Ökologie ist jedoch nicht viel bekannt. Die Art scheint ähnliche Lebensräume mit Tridacna maxima zu teilen, da sie auch teilweise auch in die Riffsubstrate bohrten.

Die Muschel wird mit ca. 50 cm größer als T. maxima bleibt aber kleiner als T. gigas, die 100 bis 130 Zentimeter erreicht.
Erst mit zunehmendem Alter werden auch Eier gebildet.

Muscheln sind auch Filtrierer, aber den Hauptteil der Nahrung liefern symbiontischen Algen.
Man sollte bei der Pflege immer darauf achten, dass man nicht zu saubere Wasserwerte hat, also nicht unbedingt nahe der 0,0 bei Phosphat und Nitrat.
Eine mittlere Lichtstärke ist hier durchaus ausreichend.

Fauvelot C, D Zuccon, P Borsa, D Grulois, H Magalon, F Riquet, S Andréfouët, ML Berumen, TH Sinclair-Taylor, P Gélin, F Behivoke, JJ ter Poorten, EE Strong & P Bouchet (2020) Phylogeographische Muster und Eine kryptische Art bietet neue Einblicke in die phylogenetischen Beziehungen von Riesenmuscheln im westlichen Indischen Ozean und in die Geschichte der Kolonialisierung. Journal of Biogeography 47 : 1086 & ndash; 1105.

Bilder

Allgemein


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