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Thalassoma hardwicke Hardwicks Lippfisch

Thalassoma hardwicke wird umgangssprachlich oft als Hardwicks Lippfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 800 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Bas Johan

Thalassoma hardwicke,Anse Vata, Nouméa 98800, Nouvelle-Calédonie 2026


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Bas Johan Bas Johan. Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
172 
AphiaID:
212217 
Wissenschaftlich:
Thalassoma hardwicke 
Umgangssprachlich:
Hardwicks Lippfisch 
Englisch:
Parrotfish, Six-banded Wrasse, Sixbar Wrasse 
Kategorie:
Lippfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Eupercaria incertae sedis (Ordnung) > Labridae (Familie) > Thalassoma (Gattung) > hardwicke (Art) 
Erstbestimmung:
(Bennett, ), 1830 
Vorkommen:
Afrika, Amerikanisch-Samoa, Andamanen und Nikobaren, Australien, Banggai-Inseln, Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), China, Cookinseln, Fidschi, Französisch-Polynesien, Guam, Hong Kong, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Japan, Karolinen-Archipel, Kiribati, Kokos-Keelinginseln, Komodo, La Réunion, Linieninseln, Lord-Howe-Insel, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marshallinseln, Mauritius, Mikronesien, Mosambik, Neukaledonien, Niue, Nördliche Mariannen, Norforkinsel, Ost-Afrika, Palau, Papua, Papua-Neuguinea, Philippinen, Raja Ampat, Samoa, Seychellen, Somalia, Sri Lanka, Süd-Afrika, Sumatra, Tahiti, Taiwan, Tansania, Thailand, Tonga, Tuamotu-Archipel, Vanuatu, Vietnam, Weihnachtsinsel 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 15 Meter 
Habitate:
Lagunen, Meerwasser, Riffhänge, Riffverbunden, Riffwände 
Größe:
15 cm - 25 cm 
Temperatur:
24,8°C - 29,3°C 
Futter:
Foraminiferen, Karnivor (fleischfressend), Kleine Fische, Krustentiere, Krustentierlarven 
Aquarium:
~ 800 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-01-21 10:56:36 

Haltungsinformationen

Thalassoma hardwicke (Bennett, 1830)

Das Farbmuster bleibt mit zunehmendem Alter ähnlich, wobei die Männchen am Ende des Geschlechts farbenprächtiger werden als die Männchen im ersten Lebensjahr. Hellgrün mit sechs dunklen Streifen, die letzten beiden sattelförmig über dem Schwanz. Der Kopf weist bei großen Exemplaren rosa Bänder auf, die vom Auge ausgehen.

Vorkommen in flachen Lagunen und vorgelagerten Riffen, an Hängen und entlang von Steilwänden bis in mittlere Tiefen. Lebt in kleinen, lockeren Gruppen. Nahrung: benthische und planktonische Krebstiere, kleine Fische und Foraminiferen.

Eierlegend, während der Brutzeit bilden die Tiere deutliche Paare.

Wie die meisten Lippfische, einfach zu pflegen.Es gibt meist auch keine Schwierigkeiten mit der Futteraufnahme. Allerdings braucht dieser Fisch sehr sauerstoffreiches und sauberes Wasser, aber das sollte ja immer der Fall sein.Dazu sollten auch einige Versteckmöglichkeiten geboten werden.

Nachrichtlich von Alexander Girz und Thomas Pohl, geht dieser Fisch gezielt auf den
Acropora-Strudelwurm .

Und das nicht nur so nebenbei, er frisst diese gezielt.
Mit dem Fischlein scheint es möglich zu sein, eine Strudelwurm-Plage im Becken zu bekämpfen. Endlich, wie lange haben wir nach so einem Fischlein gesucht :-).

Allerdings kann T. hardwickii auch andere Tiere ganz arg schädigen.
Es gibt Berichte, wonach der Fisch andere, meist kleinere Fische, so dermassen angeht, dass diese auf der Strecke bleiben.

Bisweilen wird sogar davon berichtet, dass dieser Lippfisch bösartig ist und mit Absicht andere Fische angreift und sie zu Tode bringt.
So sollte man es sich vorher gut überlegen, ob man ihn einsetzt.

Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.

https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#

Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!

Synonyme:
Julis schwanenfeldii Bleeker, 1853 · unaccepted
Sparus hardwicke Bennett, 1830 · unaccepted
Thalassoma hardwichei (Bennett, 1830) · unaccepted > misspelling - incorrect subsequent spelling
Thalassoma hardwickei (Bennett, 1830) · unaccepted (misspelling)
Thalassoma hardwicki (Bennett, 1830) · unaccepted (misspelling)
Thalassoma hardwickii (Bennett, 1830) · unaccepted (misspelling)
Thalassoma schwanefeldi (Bleeker, 1853) · unaccepted
Thalassoma schwanenfeldii (Bleeker, 1853) · unaccepted
Thalassoma schwaneveldi (Bleeker, 1853) · unaccepted (misspelling)

Korallenriff Magazin

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Ausgabe #5
Plathelminthen

In der Welt der Plagen ist es in unseren Meerwassserbecken ruhiger geworden, denn immer mehr Wissen umgibt uns und die Möglichkeiten durch das Internet haben einen sehr hohen Stellenwert.

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Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.

Stockliste




Bilder

Terminalphase


Allgemein


Erfahrungsaustausch

am 10.01.26#2
Ein wirklich schöner Fisch.

Auch sehr hart im nehmen, hat bei uns schon einige Sprünge aus dem Becken überlebt, bevor das Netz drüber kam. Eine Umrandung reicht nicht, da er sehr gerne in der Mitte des Beckens den Flipper macht.

Futter ist kein Problem, er geht an alles.

Jetzt aber das große aber…
er kann wirklich brutal zu anderen Bewohnern sein. Größere Fische halten ihn im Alltag ruhig. Aber alles was von oben kommt sieht er als Futter. Er knackt Schneckenhäuser indem er diese gegens Riff schleudert. So kommt er dann an den Inhalt egal ob Schnecke oder Einsiedler. Gleiches hat er schon bei einer Mithrax Krabbe gemacht. Kleinere Grundeln und Gobis hat er zu Tode gehetzt.
Soweit wir es beobachten konnten zeigt er dieses Verhalten aber nur bei neu eingesetzten. Abhilfe schaffte da nur alle neuen Bewohner bei Dunkelheit einzusetzen
am 29.03.08#1
geht auch an Monti Schnecken
2 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen und mitreden!