Haltungsinformationen
Tritonia flemingi (A. W. B. Powell, 1937)
Eine Nacktschnecke aus der Familie Tritoniidae. Zu dieser Familie gehören einige der größten bekannten Nacktschnecken, wobei die nordostatlantische Art Tritonia hombergii eine Länge von 20 cm erreicht. Diese Nacktschnecken kommen weltweit in warmen und gemäßigten Meeren sowie in den kältesten Gewässern und der Tiefsee vor, dort wo Oktokorallen vorkommen, von denen sie sich ernähren. Mitglieder der Familie ernähren sich je nach Gattung bzw. Art von Seefedern, Alcyona-Weichkorallen und Gorgonien und sind oft kryptisch in Form und Farbe auf ihrer Nahrung getarnt.
Einige Arten sind nicht sehr oft zu finden. Vor allem, weil sie überwiegend in tieferen Gewässern leben, die für die meisten Taucher nicht erreichbar sind. Tritonia griegi ist eine solche Art, die wenig bekannt ist.
Typuslokalität zur Beschreibung von Tritonia flemingi ist Takapuna Reef, on Corallina weed (near site of old Takapuna Wharf), collected by Mr.C.A.Fleming am 19.07.1931, Neuseeland, wo die Baumschnecke auch endemisch ist.
Der Artname "flemingi" ehrt den Sammler des 6 mm kleinen Typusexemplars Mr.C.A.Fleming.
Powell beschreibt in der Originalbeschreibung die Grundfarbe als grün-grau an, Willan & Morton (1984) hingegen als: eine rußig-schwarze Nacktschnecke … mit etwa acht grauen Büscheln, die vom gekielten Rand der Rhinophorenscheide entspringen. … Die Rhinophrnscheide ist groß, einfach gerandet und umschließt die orange-roten, stark unterteilten Rhinophenschenkel. Rücken und Seiten weisen niedrige, weißliche Pusteln auf. Der Mundschleier ist zweilappig und nicht wie bei anderen Tritonia-Arten gefranst.
Die Baumschnecke erreicht eine Länge von 15 mm und ist auf der gesamten Nordinsel Neuseelands vom Gezeitenbereich bis in Tiefen von 12 m anzutreffen. Sie scheint selten zu sein.
Tritonia flemingi ernährt sich nachweislich von einer nicht näher bestimmten Oktokoralle. Eine Quelle hat beobachtet, wie die Baumschnecke sich von Oktokorallenpolypen ernährt, vermutlich von Clavularia novaezealandiae. Wird ein Polyp angegriffen, ziehen sich auch die anderen Polypen derselben Kolonie zurück.
Synonym:
Sphaerostoma flemingi A. W. B. Powell, 1937 · unaccepted > superseded combination
Eine Nacktschnecke aus der Familie Tritoniidae. Zu dieser Familie gehören einige der größten bekannten Nacktschnecken, wobei die nordostatlantische Art Tritonia hombergii eine Länge von 20 cm erreicht. Diese Nacktschnecken kommen weltweit in warmen und gemäßigten Meeren sowie in den kältesten Gewässern und der Tiefsee vor, dort wo Oktokorallen vorkommen, von denen sie sich ernähren. Mitglieder der Familie ernähren sich je nach Gattung bzw. Art von Seefedern, Alcyona-Weichkorallen und Gorgonien und sind oft kryptisch in Form und Farbe auf ihrer Nahrung getarnt.
Einige Arten sind nicht sehr oft zu finden. Vor allem, weil sie überwiegend in tieferen Gewässern leben, die für die meisten Taucher nicht erreichbar sind. Tritonia griegi ist eine solche Art, die wenig bekannt ist.
Typuslokalität zur Beschreibung von Tritonia flemingi ist Takapuna Reef, on Corallina weed (near site of old Takapuna Wharf), collected by Mr.C.A.Fleming am 19.07.1931, Neuseeland, wo die Baumschnecke auch endemisch ist.
Der Artname "flemingi" ehrt den Sammler des 6 mm kleinen Typusexemplars Mr.C.A.Fleming.
Powell beschreibt in der Originalbeschreibung die Grundfarbe als grün-grau an, Willan & Morton (1984) hingegen als: eine rußig-schwarze Nacktschnecke … mit etwa acht grauen Büscheln, die vom gekielten Rand der Rhinophorenscheide entspringen. … Die Rhinophrnscheide ist groß, einfach gerandet und umschließt die orange-roten, stark unterteilten Rhinophenschenkel. Rücken und Seiten weisen niedrige, weißliche Pusteln auf. Der Mundschleier ist zweilappig und nicht wie bei anderen Tritonia-Arten gefranst.
Die Baumschnecke erreicht eine Länge von 15 mm und ist auf der gesamten Nordinsel Neuseelands vom Gezeitenbereich bis in Tiefen von 12 m anzutreffen. Sie scheint selten zu sein.
Tritonia flemingi ernährt sich nachweislich von einer nicht näher bestimmten Oktokoralle. Eine Quelle hat beobachtet, wie die Baumschnecke sich von Oktokorallenpolypen ernährt, vermutlich von Clavularia novaezealandiae. Wird ein Polyp angegriffen, ziehen sich auch die anderen Polypen derselben Kolonie zurück.
Synonym:
Sphaerostoma flemingi A. W. B. Powell, 1937 · unaccepted > superseded combination






Javier Couper (Predomalpha), New Zealand