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Felimare lapislazuli Lapislazuli Prachtsternschnecke

Felimare lapislazuli wird umgangssprachlich oft als Lapislazuli Prachtsternschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Steckbrief

lexID:
18528 
AphiaID:
597529 
Wissenschaftlich:
Felimare lapislazuli 
Umgangssprachlich:
Lapislazuli Prachtsternschnecke 
Englisch:
Lapislazuli Nudibranch 
Kategorie:
Nacktschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Doridida (Ordnung) > Chromodorididae (Familie) > Felimare (Gattung) > lapislazuli (Art) 
Erstbestimmung:
(Bertsch & A. J. Ferreira, ), 1974 
Vorkommen:
Equador, Galápagos-Inseln, Kolumbien, Nord-Ost-Pazifik 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
Meter 
Habitate:
Meerwasser 
Größe:
1,5 cm - 5,0 cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Karnivor (fleischfressend), Nahrungsspezialist, Schwämme 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-08-20 18:20:46 

Haltungsinformationen

Felimare lapislazuli (Bertsch & A. J. Ferreira, 1974)

Der Mantel ist dunkelblau und mit verstreuten, rundlichen oder länglichen, leuchtend gelben Flecken übersät. Entlang des Mantelrandes verläuft ein breites, bläulich-weißes Band. Dieses kann durchgehend sein oder im vorderen Bereich sowie etwa auf halber Länge der Flanken unterbrochen sein. Zwischen den gelben Flecken können zudem längliche, bläulich-weiße Flecken auftreten. Bei einigen Exemplaren verschmelzen diese zu einem fast durchgehenden Mittelband, das von den Rhinophoren bis zu den Kiemen reicht.

Körper und Fuß weisen eine ähnliche Färbung auf: ein dunkelblauer Grundton, gelbe Flecken und ein bläulich-weißer Saum. Die Rhinophoren sind dunkelblau mit weißen Flecken. Auch die Kiemen sind dunkelblau und besitzen weiße Spitzen.

Felimare lapislazuli gehört zu einer Gruppe gelb gefleckter, blauer Chromodorididae aus dem östlichen Pazifik, zu der unter anderem Mexichromis tura, Felimare californiensis, Felimare agassizii und Felimida sphoni zählen.

Der Artname "lapislazuli" bezieht sich direkt auf das gleichnamige, tiefblaue metamorphe Gestein (Lapislazuli) und beschreibt die auffällige Färbung der Prachtsternschnecke.

Mitglieder der Gattung ernähren sich als Nahrungsspezialisten von bestimmten Schwämmen. Die genaue Nahrung von Felimare lapislazuli ist nicht bekannt.

Synonyme:
Hypselodoris lapislazuli (Bertsch & A. J. Ferreira, 1974) · unaccepted
Thorunna lapislazuli Bertsch & A. J. Ferreira, 1974 · unaccepted (original combination)

Weiterführende Links

  1. BHL (en). Abgerufen am 08.08.2026.
  2. seaslugforum (en). Abgerufen am 08.08.2026.

Bilder

Allgemein


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