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Priolepis nocturna Sägeflossengrundel

Priolepis nocturna wird umgangssprachlich oft als Sägeflossengrundel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Sehr einfach. Es wird ein Aquarium von mindestens 300 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Tristan Lougher, England

Copyright Tristan Lougher


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Tristan Lougher, England Copyright by Tristan Lougher

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
377 
AphiaID:
219551 
Wissenschaftlich:
Priolepis nocturna 
Umgangssprachlich:
Sägeflossengrundel 
Englisch:
Blackbarred Reefgoby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Gobiidae (Familie) > Priolepis (Gattung) > nocturna (Art) 
Erstbestimmung:
(Smith, ), 1957 
Vorkommen:
Indonesien, Indopazifik, Kiribati, Komoren, Malaysia, Malediven, Marquesas-Inseln, Molukken, Papua-Neuguinea, Philippinen, Phoenixinseln, Raja Ampat, Seychellen 
Meerestiefe:
8 - 30 Meter 
Größe:
3 cm - 4 cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Krill (Euphausiidae), Lobstereier, Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera) 
Aquarium:
~ 300 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Sehr einfach 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-02-15 16:41:42 

Haltungsinformationen

(Smith, 1957)

Eine recht seltene Grundelart.
Durch Zufall, (ausgezeichnet als Randalli), kam sie im Januar 2002 bei Welke in Lünen an.
Zuerst getrennt - setzen wir die beiden Einzeltiere zusammen.
Es schien so, als würden sie sich sofort vertragen.
Mittlerweile halten wir die beiden Grundeln seit zwei Jahre.
Sie hängen viel unter den Steinen in Höhlen und sind selten zu sehen.
Futteraufnahme ist leicht, ebenso die Haltung.

Ergänzung von Manuela im Januar 2004:
Diese Grundel schwimmt bei uns immer noch auf dem Rücken und hält sich unter vorstehenden Platten etc. auf.
Bei Futterzugabe schnellt sie auf dem Rücken schwimmend (mit dem Bauch nach oben) hervor und schnappt sich zielgenau ihr Futter.
Beim Umsetzen in ihr neues Becken habe ich das oben stehendes Foto schiessen können.

Sie war etwas "wütend" und scheint deshalb leicht rötlich.
Im Aquarium angepasst, verlor sich dieses rot aber sofort wieder.

Bitte mind. 300 L.

Synonym:
Ctenogobius nocturnus Smith, 1957

Classification: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Gobiidae (Family) > Gobiinae (Subfamily) > Priolepis (Genus) > Priolepis nocturna (Species)

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 19.08.2020.
  2. IUCN Red List of Threatened Species (multi). Abgerufen am 19.08.2020.
  3. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 19.08.2020.



Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

am 09.09.06#3
Ich halte die Art nun seit etwa einem Jahr, und mir ist sie nicht sonderlich aufgefallen- das bedeutet, das Tier verbringt die meiste Zeit versteckt in einer Höhle, sodass man es selbst in dem kleinen Becken mit Glück nur alle paar Tage zu sehen bekommt. Ansonsten scheint sie recht pflegeleicht zu sein, d.h. die Grundel war nie krank und hat auch sonst nie Probleme gemacht, auch ging sie vom ersten Tag an problemlos an Frostfutter.
Es lohnt sich durchaus, diese Tiere zu halten, denn auch wenn man sie nicht oft sieht, so finde ich den Anblick doch immer wieder sehr schön.
am 29.10.05#2
Wir halten zwei schon mind. 3 Jahre in schon zwei verschiedenen Becken. Man sieht sie nicht sonderlich oft, meist huschen sie bei Futtergaben durch das Becken. Das meist sogar auf dem "rücken" schwimmend, so wie sie auch unter den Steinen kleben. Die Haltung ist einfach, die Grundeln nicht schwierig. Am besten ist man hat ein kleines Becken mit zarten Geschöpfen dann sieht man sie evtl etwas öfter mal.




am 18.10.04#1
Mein Paar bewegt sich eigendlich kaum aus ihrer Höhle heraus, Interessanterweise untergräbt das Weibchen eine Stein neben der Höhle - das ganze natürlich auch in Rückenlage incl. dem Sandauspucken.

Hier ein Bild meines Weibchens mit durchscheinendem Laichansatz:

img.photobucket.com
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