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Turbo chrysostomus Goldmund Turban, Goldmund Turboschnecke

Turbo chrysostomus wird umgangssprachlich oft als Goldmund Turban, Goldmund Turboschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Einfach. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber robertbaur




Eingestellt von robertbaur.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
1012 
AphiaID:
216368 
Wissenschaftlich:
Turbo chrysostomus 
Umgangssprachlich:
Goldmund Turban, Goldmund Turboschnecke 
Englisch:
Goldmouth Turban 
Kategorie:
Gehäuseschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Trochida (Ordnung) > Turbinidae (Familie) > Turbo (Gattung) > chrysostomus (Art) 
Erstbestimmung:
Linnaeus, 1758 
Vorkommen:
Australien, Brunei Darussalam, Fidschi, Guam, Indischer Ozean, Indonesien, Japan, Kambodscha, Malaysia, Maskarenen, Mikronesien, Myanmar (ehem. Birma), Neukaledonien, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Queensland (Ost-Australien), Samoa, Singapur, Thailand, Timor-Leste, Vanuatu, Vietnam, West-Pazifik 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 20 Meter 
Habitate:
Felsküsten, Felsspalten, Küstengewässer, Meerwasser 
Größe:
3,5 cm - 8 cm 
Gewicht :
22 g 
Temperatur:
24,9°C - 29,3°C 
Futter:
Algen , Algenaufwuchs (Epiphyten) 
Schwierigkeitsgrad:
Einfach 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2024-02-02 19:46:40 

Haltungsinformationen

Turbo chrysostomus Linnaeus, 1758

Eine Gehäuseschnecke aus der Familie Turbinidae, die als Turbanschnecken bezeichnet werden. Mitglieder der Familie haben ein kugeliges, meist dickes Gehäuse. Sie besitzen ein kalkiges Operculum zum Verschließen der Gehäuseöffnung.

Die Länge der Schale variiert zwischen 35 mm und 80 mm. Die subperforierte, feste Schale hat eine eiförmige, spitze Form. Sein Farbmuster ist bräunlich oder weiß, marmoriert mit Kastanienbraun. Die sechs Windungen sind konvex, spiralig Die Öffnung von Turbo chrysostomus ist meist orange-gelb, worauf sich die Bezeichnung als "Goldmund Turboschnecke" bezieht.

Die Goldmund Turboschnecke wird häufig von Küstenbewohnern vor Ort zum Verzehr gesammelt, wo sie reichlich vorkommt. Das Gehäuse wird auch für dekorative Zwecke verwendet.

Leicht zu haltender und ausdauernder Pflegling, der sich von Algen ernährt. Sowohl Aufwuchsalgen als auch mikroskopisch kleines Partikel auf den Algen.
Ablaichen ist bekannt, auch die Vermehrung der Schnecke im Aquarium.

Synonymised names
Turbo (Marmarostoma) chrysostomus Linnaeus, 1758 · alternate representation
Turbo echinatus Gmelin, 1791 · unaccepted

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. Encyclodedia of Life (EOL) (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. Flickr (en). Abgerufen am 02.02.2024.
  3. sealifebase (en). Abgerufen am 02.02.2024.
  4. Wikipedia (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

am 07.10.09#2
Vermehrt sich dort, wo auch Euplica versicolor oder Columbella durchkommen. Garnelen mögen leider den Nachwuchs.
am 03.10.06#1
Sehr Interessante Tiere, die meisten 2 oder mehr Stunden am Stück bewegunslos an der Scheibe hängen, aber dann alle auf einmal los flitzen.
2 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen und mitreden!