Haltungsinformationen
Turbo fluctuosus ist eine Gehäuseschnecke in der Familie Turbinidae, die als Turbo- oder Turbanschnecken bezeichnet werden. Das Gehäuse dieser Schnecken ist kugelig bis kreiselförmig und meist dickwandig. Innen sind die Gehäuse mit Perlmutt ausgekleidet.
Turboschnecken besitzen ein kalkiges Operculum zum Verschließen der Gehäuseöffnung. Sie kommen in gemäßigten und arktischen Klimazonen, meist aber in warmen Gewässern vor und sind in der Nähe von Korallenriffen anzutreffen.
Allgemeines zu diesen Turbo Schnecken: Leicht zu haltender und ausdauernder Pflegling, der sich von Algen ernährt, sowohl Aufwuchsalgen als auch mikroskopisch kleine Partikel auf den Algen.
Ablaichen ist bekannt, auch die Vermehrung der Schnecke im Aquarium. Solche Schnecken sollten in keinem Aquarium fehlen.
Die Turboschnecke frisst besonders gerne Bryopsis-Grünalgen!
Kommen vom Golf von Kalifornien bis zur Küste Mexikos vor.
Synonyme:
Callopoma fluctatum (Reeve, 1848)
Callopoma fluctatum var. depressum P. P. Carpenter, 1856
Turbo (Callopoma) fluctuosus W. Wood, 1828
Turbo assimilis Kiener, 1847
Turbo fluctuatus Reeve, 1848
Turbo fokkesi Jonas, 1843
Turbo tessellatus Kiener, 1848
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






De Jong Marinelife, Holland