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Turbo argyrostomus Silbermund-Turbanschnecke

Turbo argyrostomus wird umgangssprachlich oft als Silbermund-Turbanschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Scott & Jeanette Johnson, Kwajalein Unterwater

Turbo argyrostomus,81.3mm, Kwajalein


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Scott & Jeanette Johnson, Kwajalein Unterwater . Please visit www.underwaterkwaj.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
17703 
AphiaID:
216371 
Wissenschaftlich:
Turbo argyrostomus 
Umgangssprachlich:
Silbermund-Turbanschnecke 
Englisch:
Silver-mouthed Turban, Silvermouth Turban 
Kategorie:
Gehäuseschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Trochida (Ordnung) > Turbinidae (Familie) > Turbo (Gattung) > argyrostomus (Art) 
Erstbestimmung:
Linnaeus, 1758 
Vorkommen:
Ägypten, Aldabra-Gruppe, Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), Indischer Ozean, Kenia, KwaZulu-Natal (Provinz an der Ostküste Südafrika), Madagaskar, Marshallinseln, Mosambik, Rotes Meer, Seychellen, Süd-Afrika, Tansania 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 30 Meter 
Habitate:
Außenriffe / Seewärts gerichtete Riffe, Felsenriffe, Felsige, harte Meeresböden, Gezeitenzone, Korallenriffe, Lagunen, Meerwasser 
Größe:
7,5 cm - 10 cm 
Temperatur:
24,6°C - 29,3°C 
Futter:
Algen , Deposit (Ablagerungen) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2025-09-05 19:45:50 

Haltungsinformationen

Turbo argyrostomus Linnaeus, 1758

Eine Gehäuseschnecke aus der Familie Turbinidae, die als Turbanschnecken bezeichnet werden. Mitglieder der Familie haben ein kugeliges, meist dickes Gehäuse. Sie besitzen ein kalkiges Operculum zum Verschließen der Gehäuseöffnung.

Der Artname "argyrostomus" ist Griechisch und bedeutet argyro = silbern und stomus = Mund, also "Silbermund".

Die Silbermund-Turbanschnecke wird bis zu 10 cm groß. Die Hauptkörperwirbel weisen 20 deutlichen Spiralrippen auf, meist flach oben, teilweise mit geriffelten Schuppen.

Farbe: cremefarben mit grünen und braunen Flecken und unterbrochenen schwarzen Linien. Die Spitze der Schale ist fast immer rosa, die Öffnung perlweiß. Das Operculum zum Verschließen der Gehäuseöffnung ist körnig und leicht grünlich-braun.

Lebensraum: Mittleres Eulitoral unter Korallen und Felsbrocken. Turbo argyrostomus kommt in den Marshallinseln auf einer Reihe von Gezeitenriffen, Lagunen, Felsspitzen und seewärtigen Riffen sehr häufig bis häufig vor, wo sie auf und unter Felsen und auf Felsvorsprüngen auf dem harten Untergrund leben.

Turbo argyrostomus ernährt sich von Algen und von Ablagerungen (Deposit).

Diese alten, großen Schalen beherbergen oft eine Reihe von „Aufsitzern“ -Schnecken, die sich mit der Zeit scheinbar durch die Turbanschale graben und ein Loch öffnen, das schließlich zum Tod der Turbanschnecke führen kann. Das dicke Operculum wird von Kraken geöffnet und der weiche Schneckenkröper aus der Schale gefressen. abgeworfen, die die Tiere aus den Schalen fressen. das ista cuh der Grund warum oft leere Schalen von Turbanschnecken häufig verstreut zu finden sind.

Eine der am häufigsten gesammelten Turbanmuschelarten im tropischen Südwestpazifik. Hauptsächlich als Nahrungsmittel verwendet, dient die Schale aber auch zur Herstellung von Knöpfen.

Synonyme:
Lunatica taitensis Noodt, 1819 · unaccepted
Senectus permundus Iredale, 1929 · unaccepted
Trochus (Turbo) argenteus Anton, 1838 · unaccepted
Turbo (Marmarostoma) argyrostomus Linnaeus, 1758 · alternative representation

Direct children (4)
Subspecies Turbo argyrostomus argyrostomus Linnaeus, 1758
Subspecies Turbo argyrostomus perspeciosus (Iredale, 1929)
Subspecies Turbo argyrostomus lajonkairii (Deshayes, 1839) accepted as Turbo lajonkairii (Deshayes, 1839)
Subspecies Turbo argyrostomus sandwicensis Pease, 1861 accepted as Turbo sandwicensis Pease, 1861

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. sealifebase (en). Abgerufen am 05.09.2025.

Bilder

Allgemein


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