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Turbo castanea Kastanien-Turbanschnecke, Oranges Katzenauge

Turbo castanea wird umgangssprachlich oft als Kastanien-Turbanschnecke, Oranges Katzenauge bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Pauline Walsh Jacobson, USA

Chestnut Turban, Turbo castanea, live shell 2022


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Pauline Walsh Jacobson, USA Pauline Walsh Jacobson, USA. Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
2470 
AphiaID:
528089 
Wissenschaftlich:
Turbo castanea 
Umgangssprachlich:
Kastanien-Turbanschnecke, Oranges Katzenauge 
Englisch:
Chestnut Turban, Orange Cat Eye Snail 
Kategorie:
Gehäuseschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Trochida (Ordnung) > Turbinidae (Familie) > Turbo (Gattung) > castanea (Art) 
Erstbestimmung:
Gmelin, 1791 
Vorkommen:
Belize, Bonaire, Brasilien, Costa Rica, Curaçao, Golf von Mexiko, Jamaika, Karibik, Kolumbien, Kuba, Panama, Puerto Rico, USA, Venezuela 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 141 Meter 
Größe:
bis zu 5,5cm 
Temperatur:
23.5°C - 28°C 
Futter:
Algen , Detritus (totes organisches Material) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2022-12-09 20:53:39 

Haltungsinformationen

Turbo castanea Gmelin, 1791

Turbo castanea ist eine Gehäuseschnecke aus der Familie Turbinidae, die als Turbanschnecken bezeichnet werden. Sie haben ein festes kugelig bis kreiselförmiges, dickwandiges Gehäuse. Die Innenseite ist perlmuttern. Sie besetzen ein kalkiges Operculum zum Verschließen der Gehäuseöffnung.

Turbo castanea ist eine häufig vorkommende Art, die sowohl in Farbe und Skulptur variabel ist. Die feste Schale hat eine eiförmig-konische Form und ist oben spitz. Die Kastanien-Schnecke ist orange, braun oder grau, manchmal gebändert, geflammt, weiß oder braun gefleckt.

Synonyme:
Aorotrema erraticum Pilsbry & T. L. McGinty, 1945 · unaccepted
Turbo castanea f. crenulata Gmelin, 1791 · unaccepted
Turbo castanea f. moltkiana Gmelin, 1791 · unaccepted
Turbo castaneus Gmelin, 1791 · unaccepted > incorrect grammatical agreement of specific epithet
Turbo crenulatus Gmelin, 1791 · unaccepted
Turbo granulatus Röding, 1798 · unaccepted
Turbo hippocastanum Lamarck, 1822 · unaccepted
Turbo muricatus Nowell-Usticke, 1959 · unaccepted
Turbo versicolor Nowell-Usticke, 1959 · unaccepted
Turbo virens Philippi, 1849 · unaccepted (junior synonym)

Unterarten (2):
Forma Turbo castanea f. crenulata Gmelin, 1791 accepted as Turbo castanea Gmelin, 1791
Forma Turbo castanea f. moltkiana Gmelin, 1791 accepted as Turbo castanea Gmelin, 1791

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. Wikipedia (en). Abgerufen am 09.12.2022.

Bilder

Allgemein


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