Haltungsinformationen
Turbo castanea Gmelin, 1791
Turbo castanea ist eine Gehäuseschnecke aus der Familie Turbinidae, die als Turbanschnecken bezeichnet werden. Sie haben ein festes kugelig bis kreiselförmiges, dickwandiges Gehäuse. Die Innenseite ist perlmuttern. Sie besetzen ein kalkiges Operculum zum Verschließen der Gehäuseöffnung.
Turbo castanea ist eine häufig vorkommende Art, die sowohl in Farbe und Skulptur variabel ist. Die feste Schale hat eine eiförmig-konische Form und ist oben spitz. Die Kastanien-Schnecke ist orange, braun oder grau, manchmal gebändert, geflammt, weiß oder braun gefleckt.
Synonyme:
Aorotrema erraticum Pilsbry & T. L. McGinty, 1945 · unaccepted
Turbo castanea f. crenulata Gmelin, 1791 · unaccepted
Turbo castanea f. moltkiana Gmelin, 1791 · unaccepted
Turbo castaneus Gmelin, 1791 · unaccepted > incorrect grammatical agreement of specific epithet
Turbo crenulatus Gmelin, 1791 · unaccepted
Turbo granulatus Röding, 1798 · unaccepted
Turbo hippocastanum Lamarck, 1822 · unaccepted
Turbo muricatus Nowell-Usticke, 1959 · unaccepted
Turbo versicolor Nowell-Usticke, 1959 · unaccepted
Turbo virens Philippi, 1849 · unaccepted (junior synonym)
Unterarten (2):
Forma Turbo castanea f. crenulata Gmelin, 1791 accepted as Turbo castanea Gmelin, 1791
Forma Turbo castanea f. moltkiana Gmelin, 1791 accepted as Turbo castanea Gmelin, 1791
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Turbo castanea ist eine Gehäuseschnecke aus der Familie Turbinidae, die als Turbanschnecken bezeichnet werden. Sie haben ein festes kugelig bis kreiselförmiges, dickwandiges Gehäuse. Die Innenseite ist perlmuttern. Sie besetzen ein kalkiges Operculum zum Verschließen der Gehäuseöffnung.
Turbo castanea ist eine häufig vorkommende Art, die sowohl in Farbe und Skulptur variabel ist. Die feste Schale hat eine eiförmig-konische Form und ist oben spitz. Die Kastanien-Schnecke ist orange, braun oder grau, manchmal gebändert, geflammt, weiß oder braun gefleckt.
Synonyme:
Aorotrema erraticum Pilsbry & T. L. McGinty, 1945 · unaccepted
Turbo castanea f. crenulata Gmelin, 1791 · unaccepted
Turbo castanea f. moltkiana Gmelin, 1791 · unaccepted
Turbo castaneus Gmelin, 1791 · unaccepted > incorrect grammatical agreement of specific epithet
Turbo crenulatus Gmelin, 1791 · unaccepted
Turbo granulatus Röding, 1798 · unaccepted
Turbo hippocastanum Lamarck, 1822 · unaccepted
Turbo muricatus Nowell-Usticke, 1959 · unaccepted
Turbo versicolor Nowell-Usticke, 1959 · unaccepted
Turbo virens Philippi, 1849 · unaccepted (junior synonym)
Unterarten (2):
Forma Turbo castanea f. crenulata Gmelin, 1791 accepted as Turbo castanea Gmelin, 1791
Forma Turbo castanea f. moltkiana Gmelin, 1791 accepted as Turbo castanea Gmelin, 1791
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Pauline Walsh Jacobson, USA