Haltungsinformationen
Turbo laminiferus Reeve, 1848
Turbo laminiferus ist eine Gehäuseschnecke aus der Familie Turbinidae, die als Turbanschnecken bezeichnet werden. Der Name "Turbanschnecken" bezieht sich auf das Turbanförmige Gehäuse dieser Schnecken. Mitglieder der Familie haben ein kugeliges, meist dickes Gehäuse. Sie besitzen ein kalkiges Operculum zum Verschließen der Gehäuseöffnung.
Beschreibung Turbo laminiferus: Das feste, nabelförmige Gehäuse hat eine spitz-eiförmige Form. Die Farbzeichnung ist grünlich, längs schwarz geflammt. Der konische Turm ist spitz. Die sechs Windungen sind stark konvex und durch kanalförmige Nähte voneinander getrennt. Die Körperwindung besteht aus etwa neun recht weit auseinanderliegenden Liren, deren gesamte Oberfläche mit dicht an dicht stehenden, erhabenen, strahlenförmigen Lamellen bedeckt ist. Die runde Öffnung misst höchstens die Hälfte der Schalenlänge. Das Peristom ist meist nahezu frei von der Körperwindung. Die Columella ist am tiefen und markanten Nabel ausgehöhlt.
Das Operculum hat einen subzentralen Kern. Die äußere Oberfläche ist grün, körnig und am äußeren Rand runzelig oder gekräuselt, worauf sich auch die umgangssprachliche Bezeichnung Kräusel Turban Schnecke bezieht.
Turbo laminiferus grast Algen ab und ernährt sich von Ablagerungen.
Delphinula turbinopsis Lamarck, 1822 · unaccepted
Turbo foliaceus R. A. Philippi, 1847 · unaccepted > junior homonym (non Gmelin, 1791)
Turbo foliaceus scabrosus Preston, 1914 · unaccepted
Turbo foliaceus turriformis Preston, 1914 · unaccepted > junior subjective synonym
Turbo folicaeus [sic] · unaccepted (misspelling)
Turbo lamellosus R. A. Philippi, 1846 · unaccepted > junior homonym (non Turbo lamellosus Brocchi,...)
Turbo lamniferus [sic] · unaccepted (misspelling)
Turbo scabrosus Preston, 1914 · unaccepted
Turbo squamosus J. E. Gray, 1847 · unaccepted > junior homonym (non Lunatica squamosa Röding,...)
Turbo turbinopsis (Lamarck, 1822) · unaccepted
Turbo turriformis Preston, 1914 · unaccepted > junior subjective synonym
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Turbo laminiferus ist eine Gehäuseschnecke aus der Familie Turbinidae, die als Turbanschnecken bezeichnet werden. Der Name "Turbanschnecken" bezieht sich auf das Turbanförmige Gehäuse dieser Schnecken. Mitglieder der Familie haben ein kugeliges, meist dickes Gehäuse. Sie besitzen ein kalkiges Operculum zum Verschließen der Gehäuseöffnung.
Beschreibung Turbo laminiferus: Das feste, nabelförmige Gehäuse hat eine spitz-eiförmige Form. Die Farbzeichnung ist grünlich, längs schwarz geflammt. Der konische Turm ist spitz. Die sechs Windungen sind stark konvex und durch kanalförmige Nähte voneinander getrennt. Die Körperwindung besteht aus etwa neun recht weit auseinanderliegenden Liren, deren gesamte Oberfläche mit dicht an dicht stehenden, erhabenen, strahlenförmigen Lamellen bedeckt ist. Die runde Öffnung misst höchstens die Hälfte der Schalenlänge. Das Peristom ist meist nahezu frei von der Körperwindung. Die Columella ist am tiefen und markanten Nabel ausgehöhlt.
Das Operculum hat einen subzentralen Kern. Die äußere Oberfläche ist grün, körnig und am äußeren Rand runzelig oder gekräuselt, worauf sich auch die umgangssprachliche Bezeichnung Kräusel Turban Schnecke bezieht.
Turbo laminiferus grast Algen ab und ernährt sich von Ablagerungen.
Delphinula turbinopsis Lamarck, 1822 · unaccepted
Turbo foliaceus R. A. Philippi, 1847 · unaccepted > junior homonym (non Gmelin, 1791)
Turbo foliaceus scabrosus Preston, 1914 · unaccepted
Turbo foliaceus turriformis Preston, 1914 · unaccepted > junior subjective synonym
Turbo folicaeus [sic] · unaccepted (misspelling)
Turbo lamellosus R. A. Philippi, 1846 · unaccepted > junior homonym (non Turbo lamellosus Brocchi,...)
Turbo lamniferus [sic] · unaccepted (misspelling)
Turbo scabrosus Preston, 1914 · unaccepted
Turbo squamosus J. E. Gray, 1847 · unaccepted > junior homonym (non Lunatica squamosa Röding,...)
Turbo turbinopsis (Lamarck, 1822) · unaccepted
Turbo turriformis Preston, 1914 · unaccepted > junior subjective synonym
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Dr. Ilze Keevy, Australien