Haltungsinformationen
Turbo militaris Reeve, 1848
Eine Gehäuseschnecke aus der Familie Turbinidae, die als Turbanschnecken bezeichnet werden. Sie haben ein festes kugelig bis kreiselförmiges, dickwandiges Gehäuse. Die Innenseite ist perlmuttern. Sie besetzen ein kalkiges Operculum zum Verschließen der Gehäuseöffnung.
Turbo militaris ist eine in Australien und Tasmanien endemisch lebenden recht große Gehäuseschecken, die sich rein herbivor ernährt. Ein Blick auf das Gehäuse der Schnecken zeigt sofort, dass das Gehäuse sehr unterschiedlich aussieht und man durchaus den Eindruck gewinnen kann, dass es sich um unterschiedliche Tiere handeln könnte. Dieser unterschiedliche Aufbau der Gehäuse motivierte einige Wissenschaftler zu einer genaueren Untersuchung dieser Tatsache (Variation in the external morphology of Turbo militaris (Reeve 1848)).Der Link zu der Untersuchung ist unten angelegt.
Einige Exemplare sind völlig glatt, einige zeigen beginnende bis sich stark entwickelte Stacheln am Körperwirtel. Beide Formen können zusammen im gleichen Habitat vorkommen.
Die Schnecke wird recht häufig in flachen felsigen Riffgebieten an den Küsten in oberflächlichen Wasserbereichen beobachtet.
Aquaristische Haltungserfahrungen zu Turbo militaris liegen bisher nicht vor.
Synonym:
Turbo (Lunatica) militaris Reeve, 1848 · alternate representation
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Eine Gehäuseschnecke aus der Familie Turbinidae, die als Turbanschnecken bezeichnet werden. Sie haben ein festes kugelig bis kreiselförmiges, dickwandiges Gehäuse. Die Innenseite ist perlmuttern. Sie besetzen ein kalkiges Operculum zum Verschließen der Gehäuseöffnung.
Turbo militaris ist eine in Australien und Tasmanien endemisch lebenden recht große Gehäuseschecken, die sich rein herbivor ernährt. Ein Blick auf das Gehäuse der Schnecken zeigt sofort, dass das Gehäuse sehr unterschiedlich aussieht und man durchaus den Eindruck gewinnen kann, dass es sich um unterschiedliche Tiere handeln könnte. Dieser unterschiedliche Aufbau der Gehäuse motivierte einige Wissenschaftler zu einer genaueren Untersuchung dieser Tatsache (Variation in the external morphology of Turbo militaris (Reeve 1848)).Der Link zu der Untersuchung ist unten angelegt.
Einige Exemplare sind völlig glatt, einige zeigen beginnende bis sich stark entwickelte Stacheln am Körperwirtel. Beide Formen können zusammen im gleichen Habitat vorkommen.
Die Schnecke wird recht häufig in flachen felsigen Riffgebieten an den Küsten in oberflächlichen Wasserbereichen beobachtet.
Aquaristische Haltungserfahrungen zu Turbo militaris liegen bisher nicht vor.
Synonym:
Turbo (Lunatica) militaris Reeve, 1848 · alternate representation
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Dr. Rick Stuart-Smith, Reef Life Survey, Australien